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Erlegte Monster lassen nicht nur Heilkräuter, Rohstoffe und andere Items fallen, sondern vermachen Euch auch Worte, die Ihr in Grimoire Weiss‘ Menü an Waffen und Zauberangriffe heftet, um z.B. Angriffswerte zu stärken, die Drop-Rate für Items zu erhöhen oder den Magiebedarf zu senken. Habt Ihr einige der simplen Nebenaufträge (meist Bring- und Suchdienste) angenommen, findet Ihr diese ebenfalls im Menü – zusammen mit einer praktischen Auflistung der Objekte, die Ihr schon habt bzw. noch besorgen müsst.
Abwechslung wird in den grafisch altbackenen und von Ladezeiten geplagten Landen von Nier großgeschrieben: Die interessante, mal lustige, mal traurige Hauptstory führt Euch zu einem mit Rätseln vollgestopften Wüstentempel, schickt Euch zum Angeln oder Wildschweinjagen, lässt Nier ein unterirdisches Geheimlabor erkunden oder nimmt beim Gang durch ein Resi-inspiriertes Herrenhaus die Farbe aus dem Bild. Gekonnt unterstreichen die Entwickler diese Variabilität mit überraschenden Perspektivwechseln: Das unterirdische Labor seht Ihr aus einer Iso-Sicht wie Diablo oder”Baldur‘s Gate, das Herrenhaus überrascht mit statischen Kameraeinstellungen – kurze Hüpfabschnitte schließlich laufen in einer 2D-Perspektive ab. Besonders überrascht haben uns die einfallsreichen Bosskämpfe: In puncto Verrücktheit und Ideenreichtum könnte sich ein God of War III ein Scheibchen Nier abschneiden.
Wer sich am sehr japanischen Design nicht stört, sollte Nier trotz der simplen Schwertkämpfe eine Chance geben – sonst verpasst er ein extravagantes Action-RPG, das allein schon seiner kauzigen Charaktere wegen spielenswert ist. Oder wolltet Ihr nicht schon immer die Probleme eines Dorfes lösen, das aufgrund seiner zahllosen Regeln nicht mehr weiß, ob der verschwundene Prinz gerettet werden darf: Einerseits verlangt das Gesetz, sofort einen Suchtrupp loszuschicken – andererseits ist es gesetzlich verboten, den Tempel zu betreten, in dem der Thronfolger zuletzt gesehen wurde. Ganz schön verzwickt, dieses Spiel…











Mir hat Nier gefallen. Die Grafik ist eher mäßig aber dafür ist der Sound einfach klasse.
Ich hab das Spiel voll gesuchtet. Entsprechend würde ich eine höhere Wertung vergeben. Mindestens 85 % aber auch 90 % wären für mich in Ordnung. Der Soundtrack ist hammer und selbst mit dem Angeln kann man endlos Zeit verbringen. War ein Geheimtipp für die PS3.
Matthias Schmid liebste Spiel. 😃
Sicherlich ist die Präsentation von NieR weniger mit halten als von Westen Videospiel und Anfang zäh wirkt.
Punktet einen guten Kampfsystem, interessanten Kamera Perspektive, schrulligen Figur und gelungene Dungeon.
Der grandiosen Soundtrack des Tekken Komponist Keiichi Okabe sollte gehört haben.