
Meinung
Matthias Schmid meint: Dass nach einem oberflächlichen Blick auf Nier die Unkenrufe laut werden, Japans Entwickler hätten den Anschluss an den Westen verpasst, ist klar: Mit seinen vielen Ladezeiten, den matschigen Texturen, häufigen Textboxen und so manch langem Laufweg ist Cavias Familiendrama in puncto Inszenierung von modernen Actionreißern wie Uncharted 2 oder God of War III so weit entfernt wie die ”Lindenstraße“ von ”Lost“. Außerdem tut sich das Spiel mit seinem schlecht gewählten Einstieg keinen Gefallen – erst nach zwei, drei Stunden war ich in der Fantasywelt angekommen. Dann gab es kein Entkommen: Der melodiöse Soundtrack und das verträumte Design sind eine Wucht, die sarkastischen Charaktere meiner Begleiter erquickend und die Bosskämpfe so überraschend wie abgedreht. Meinen Hut ziehe ich schließlich, weil die Entwickler den Mut hatten, ihre Ideen radikal umzusetzen: Davon zeugen die absurden Kugelfluten, die mir die Endgegner entgegenspucken, ebenso wie der rein in Textform ablaufende, minutenlange Ausflug in das Unterbewusstsein kranker Dorfbewohner, die in ihren eigenen Träumen gefangen sind – cool!











Mir hat Nier gefallen. Die Grafik ist eher mäßig aber dafür ist der Sound einfach klasse.
Ich hab das Spiel voll gesuchtet. Entsprechend würde ich eine höhere Wertung vergeben. Mindestens 85 % aber auch 90 % wären für mich in Ordnung. Der Soundtrack ist hammer und selbst mit dem Angeln kann man endlos Zeit verbringen. War ein Geheimtipp für die PS3.
Matthias Schmid liebste Spiel. 😃
Sicherlich ist die Präsentation von NieR weniger mit halten als von Westen Videospiel und Anfang zäh wirkt.
Punktet einen guten Kampfsystem, interessanten Kamera Perspektive, schrulligen Figur und gelungene Dungeon.
Der grandiosen Soundtrack des Tekken Komponist Keiichi Okabe sollte gehört haben.