Ninja JaJaMaru Collection – im Import-Test (Switch)

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Der kleine rote Ninja ­JaJaMaru war in den 1980ern so etwas wie das Maskottchen von Entwickler Jaleco – zumindest in Japan, in den Westen kamen nur ­Ninja Taro und Maru’s Mission, zwei in dieser Sammlung leider nicht enthaltene Ableger für den Game Boy. Hier tummeln sich fünf ­Famicom-Spiele und ein komplett neues Ninja-Abenteuer.

Der erste Titel ist Ninja ­JaJaMaru-kun aus dem Jahr 1985. Um Prinzessin Sakura zu retten, durchquert der kleine Ninja kleine, leicht horizontal scrollende Levels. Mit einem Hopser werden Gegner betäubt, mit einem Wurfstern erledigt. Sind alle besiegt, ist die Stage geschafft. Im Nachfolger JaJaMaru no Daiboken (auf Deutsch: ”JaJaMarus Großes Abenteuer”) von 1986 sind die Levels ein gutes Stück länger und es geht nur noch darum, das Ziel zu erreichen – klassische 8-Bit-Plattformer-Kost eben. Aus dem Jahr 1989 stammt JaJaMaru Ninpou Chou (”Die Ninja-Magie-Schriftrolle”): Statt eines Action­spiels erwartet Euch hier ein RPG nach Dragon Quest-Bauart, in dem Ihr mit ­JaJaMaru und Prinzessin Sakura ins Abenteuer zieht, sofern Ihr der japanischen Sprache mächtig seid. Ebenfalls hilfreich sind Sprachkenntnisse bei ­JaJaMaru Gekimaden: ­Maboroshi no Kinmajou (”Legende des ­Dämonenangriffs ­JaJaMaru: Das illusionäre Teufelsschloss”), das 1990 erschien. Diese ­Episode orientiert sich etwas an den Zelda-Spielen, ist aber in Kapitel unterteilt und erreicht nicht die Qualität des Vorbilds. Die letzte NES-Episode von 1991, Ninja ­JaJaMaru: Ginga Daisakusen (”Große Weltraumschlacht”), kehrt wieder zu den Plattformer-Wurzeln der ­Reihe zurück und nimmt sich Super Mario Bros. 3 als Vorbild – Ihr werft keine Wurfsterne auf Gegner, sondern hüpft ihnen auf den Kopf.

Neu entwickelt wurde ­Ninja ­JaJaMaru: The Great ­Yokai Battle: Das kehrt zum Prinzip des Erstlings zurück, reichert das Spielprinzip aber mit frischen ­Gegenständen und Mechaniken wie Lebensleisten an, sorgt für eine pixelige, aber auch ziemlich poppige Präsentation und bietet eine Menge freispielbares ­Material, darunter mehr als 20 spielbare Figuren.

Die Sammlung lässt sich übrigens mit englischen Texten bedienen – allerdings ändert das nichts daran, dass zwei der enthaltenen Spiele ausschließlich mit japanischer Sprache aufwarten.

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