NUTS – im Test (Switch)

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Ab ins Grüne: Als Forschungshelfer werdet Ihr in einen entlegenen Wald geschickt, um herauszufinden, wo die dort ansässigen Eichhörnchen ihre Nester haben und was sie dort treiben. ­Kurioserweise sind die Nager nur nachts aktiv und ziehen zudem auch immer auf denselben Routen durchs Gestrüpp. Diese Umstände kommen Euch aber zugute, denn Eure Arbeit besteht aus zwei Phasen: Tagsüber seid Ihr in der Ego-Perspektive unterwegs und stellt Kameras (bis zu drei habt Ihr bald zur Verfügung) auf. Nachts wird dann das Treiben gefilmt und Ihr könnt auf Monitoren in Eurem Campingwagen die Aufnahmen sichten: Spult schnell oder langsam vor und zurück, um zu sehen, wann und wo Ihr das gesuchte Eichhörnchen (hoffentlich) aufgenommen habt. Am nächsten Morgen arrangiert Ihr Eure Kameras dann entsprechend um, damit Ihr den weiteren Weg aufspürt.

Um diese Kernmechanik dreht sich alles in NUTS, was Vor- und Nachteile hat: Jedes gefundene Tierchen treibt die vorwiegend über Telefonate geführte und durchaus interessante ­Story voran, allerdings bleiben die Arbeits­schritte trotz gelegentlich variierender Zielvorgaben stets fast gleich und erfordern eine Menge Wiederholungen und Laufarbeit. Erfrischend ungewöhnlich ist die visuelle Inszenierung Eures Tuns: Statt auf realistische Texturen und detaillierte Modelle zu setzen, werden alle Objekte und die Umgebung mit dünnen Umrisslinien gezeichnet und in drei kontraststarke Farben getaucht, die sich bei Tag und Nacht und je nach Einsatzgebiet unterscheiden. Diese abstrakte Darstellung erzeugt eine sehenswerte und fremdartige Stimmung.

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