OlliOlli World – im Test (PS5)

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Dem ersten OlliOlli (2014) folgte die Fortsetzung im Eiltempo kaum ein Jahr später, umso länger mussten wir auf die nächste Episode warten. Nun lassen uns Roll7 aber endlich wieder auf das Rollbrett steigen und zeigen dabei, dass sie nichts verlernt haben – ganz im Gegenteil, OlliOlli World packt in praktisch allen Belangen noch was drauf.
So wich die damalige klassische Seitenansicht in Pixel- ­respektive Schablonen-Look einer schicken polygonalen Insze­nierung mit pastelliger Farbpalette und dezenten Konturlinien, die zusammen mit dem Charakterdesign an den TV-Kult ”Adventure Time” erinnert. Entsprechend skatet Ihr nun durch viel plastischere und weitläufigere Umgebungen, aber getreu dem OlliOlli-Motto weiter strikt auf festgelegten ­Routen. Die können allerdings auch mal verzweigen (so landet Ihr an bestimmten Stellen auf kniffligeren Abschnitten) oder Euch durch den Einsatz von Quarter-Pipes zeitweilig auch mal nach links rollen lassen.

Wie gehabt bewegt Ihr Euch automatisch voran und müsst nur per Fußtritt das Tempo erhöhen, Trickaktionen wie Grinds und Flips werden mit dem linken Analogstick ausgeführt, für Spins sind die Schultertasten zuständig. Die von den Originalen bewährte Steuerung funktioniert immer noch einwandfrei, wurde aber um eine Reihe frischer Möglichkeiten erweitert: So könnt Ihr mit dem rechten Stick Grabs ausführen und Grinds tweaken, der Kreis-Button erlaubt Late Tricks und Wallrides sind ebenfalls neu dabei. Im Gegenzug sorgen unsauber getimte Landungen nun nicht mehr gleich für massive Punktverluste.

Das Potenzial für spektakuläre Combos und Aktionen wurde also mächtig aufgestockt, ohne aber die Handhabung zu kompliziert zu machen. Die angepeilte Zugänglichkeit manifestiert sich auch im Design der Levels und Aufgaben: Das Ende jedes Parcours zu erreichen, ist selbst bei kniffligeren Passagen auch für Neulinge (relativ) stressfrei machbar, Nebenmissionen & Co. können dagegen selbst hartgesottene Profis gewaltig fordern. Dass der Soundtrack diesmal etwas chilliger ausfällt, schont geschundene Nerven.

Damit nicht genug, haben sich die Macher auch beim sonstigen Drumherum etwas einfallen lassen: Euren Skater könnt Ihr mit zahlreichen, teils erst zu gewinnenden Klamotten und Look-Optionen anpassen. Echte Multi­player-Modi gibt es zwar weiterhin nicht, aber es kann wahlweise in der ”Gnarvana-Liga” mit vorgegebenen Kursen oder auf zufallsgenerierten Levels asynchron ­gewetteifert werden.

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