Operation WinBack – im Klassik-Test (PS2)

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1968
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Die meiste Zeit seid Ihr also auf Euch allein gestellt und müsst es ohne Helfer mit den verbrecherischen Schergen aufnehmen. Und von denen gibt’s reichlich: Überall lauern bis an die Zähne bewaffnete Terroristen, die Euch mit MG und Schrotflinte aufs Korn nehmen. Wer nicht aufpasst, wird schnell von den hinterhältigen Bösewichten erledigt, die sich gerne auf Dächern oder in abgelegenen Fenster-Nischen verstecken. Vorsicht ist also geboten, denn schon wenige Tref­fer können für Euer Alter Ego den Exitus bedeuten. Zum Glück bereitet Euch ein umfassendes Trainings­programm auf den harten Arbeitsalltag vor. Unter der kundigen Anleitung eines erfahrenen Kollegen macht Ihr Euch mit der Steuerung vertraut und übt das Schießen auf wehrlose Zielscheiben.

Nach ausreichender Vorbereitung wagt Ihr Euch schließlich in den Einsatz und wendet dabei die erlernten Kenntnisse an. Gekonnt schmiegt Ihr Euren Rücken an Wände und massive Holzkisten, per Analog-Stick wagt Ihr einen vorsichtigen Blick um die Ecke, hinter der meist ein Gegnergrüppchen wartet. Im richtigen Moment schnellt Jean-Luc per Knopfdruck aus der Deckung, gibt ein paar gezielte Schüsse ab und zieht sich wieder zurück, bevor das bleihaltige Echo einschlägt. Beim An­visieren der Feinde hilft Euch eine automatische Zielerfassung, die sich allerdings nach der Reichweite der gewählten Waffe richtet. Zu Anfang habt Ihr außer einer schlichten Pistole noch MP und Pump-Gun im Gepäck, später findet Ihr zudem einen mächtigen Raketenwerfer sowie diverse Päckchen C4-Sprengstoff. Wollt Ihr besonders lästige Gegner mit einem Kopf­schuss um die Ecke bringen, hilft die automatische Zielerfassung leider nichts, stattdessen richtet Ihr Euer Laservisier per Analog-Stick auf die gewünschte Körperstelle des Gegners aus. So könnt Ihr die gefährlichen Feuer­gefechte schneller beenden. Allerdings lassen Euch die Feinde kaum Zeit zum Zielen. Ständig zwingt Euch deren Feuer zum Positionswechsel, mit einer eleganten Rolle hastet Ihr von Deckung zu Deckung. Jetzt noch schnell die Waffe durchgeladen, das Feuer erwidert und der Weg ist frei.

Wenn Ihr Euch nicht gerade mit übereifrigen Ter­roristen Gefechte liefert, kämpft Ihr mit der verwinkelten Level­archi­tektur, löst simple Schal­ter­rätsel oder sucht den Schlüssel für eine verrammelte Tür. Zwischen­durch versperren Laser­schranken den Weg. Um diese auszuschalten, müsst Ihr den dazugehörigen Sicherungskasten finden und zerstören. Außer gemeinen Fallen und reichlich Gegnerpack erwarten Euch diverse Bossgegner, die mit unorthodoxen Kampftaktiken überraschen.

Gespeichert wird nach jedem Levelende, dazwischen hastet Ihr von einem Check­point zum nächsten. Wer nicht gern alleine spielt, freut sich über ein reichhaltiges Angebot an Multiplayer-Varianten: Ganz nach Laune tragt Ihr mit bis zu vier Leuten kurzweilige Schießereien im Splitscreen aus.

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Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Wer hat’s erfunden 😀 Dürfte das erste Action-Spiel mit Deckungsmechanik gewesen sein, oder? Time Crisis und Co. aus der Spielhalle kamen ja später und sind ein anderes Genre. Bei Gears wurde es dann perfektioniert ^_^

T3qUiLLa
I, MANIAC
T3qUiLLa

uff. das würd ich ja gern mal wieder nachholen.
habs mir zich mal aus der videothek ausgeliehen aber nie mit memory pak, dachte wär damals gut genug es durchzuspielen, ohne zu speichern. falsch gedacht.
zu einem angenehmen preis würd ich ein switchport sofort nehmen, auch gern mit multiplayer. 🙂