Paper Mario: Color Splash – im Test (Wii U)

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Berührt Mario einen herumlaufenden Gegner, wird in einen Kampfbildschirm umgeschaltet: Auf dem Touchscreen des GamePads blättert Ihr durch Euren Kartenvorrat, selbst grundlegende Aktionen wie Hammerschlag und Kopfsprung können nur durch die begrenzt verfügbaren Karten ausgelöst werden. Hier wird die Sache komplex: Ihr wählt zuerst eine Karte und zieht sie in den entsprechenden Slot, dann dürft Ihr sie per Touchscreen einfärben. Bestätigt das und schnippt die Karte schließlich wieder in den Kampfbildschirm auf dem Fernseher, wo Mario seine Aktion ausführt – und die benötigt noch einmal ein wenig Geschicklichkeit, um wirklich effektiv zu sein. Mit dem richtigen Timing führt Ihr gleich mehrere Hopser auf den Kopf des Gegners aus oder verpasst dem Feind einen besonders verheerenden Hammerschwinger. Anfangs wirkt das wahnsinnig umständlich: Fünf Aktionen auf dem Touchscreen und fünfmal den A-Knopf drücken, um eine wirksame Sprungattacke auszuführen? Das ist durchaus sportlich. Doch schon bald bekommt Ihr weitere Kartenslots, mit denen Ihr pro Runde mehr Aktionen ausführen dürft. Zur Belohnung für den Sieg gibt es Münzen, etwas Farbe, gerne auch eine neue Kampfkarte und vor allem Pinsel-Symbole. Die kommen Erfahrungspunkten am nächsten: Habt Ihr genügend davon gesammelt, steigt Euer maximaler Farbvorrat.

Auch in der Struktur entfernt sich Paper Mario: Color Splash von seinen Rollenspiel-Vorfahren. Auf einer Weltkarte wählt Ihr einzelne Stages, die Ihr schließlich durch das Einsammeln eines Farbsterns abschließt. Bei der Stufenwahl wird Euch gezeigt, wie viele in einem Szenario zu finden sind. Das weckt den Forscherdrang: Ist der erste Stern recht schnell geholt, sind weitere schwieriger zu finden – oft gilt es, knifflige Rätsel zu lösen, oder Ihr müsst dafür auch in bereits besuchte Areale zurückkehren, um Rat und Hilfe von den dortigen NPCs zu holen. In der Hauptstadt geht Ihr einkaufen: Für gefundene und erkämpfte Münzen stockt Ihr Euren Kartenvorrat auf, damit Ihr stets genug Basisaktionen im Gepäck habt. Bis zu 99 Karten könnt Ihr mit Euch tragen, diese Menge solltet Ihr besser ausreizen.

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moshschocker
10. Oktober 2016 15:45

@Nippon:Ich machs ähnlich wie du ;)Aber der Test sagt doch auch nichts anderes. Und 84% ist doch bei Weitem eine völlig gute Wertung.

Nipponichi
6. Oktober 2016 22:37

Auf Bewertungen gebe ich heutzutage, noch weniger wie damals. Ich lese mir sowas durch, weil mich mal andere Ansichten interessieren. Effektiv entscheide ich aber für mich selbst. Das neue “”Paper Mario”” wurde bestellt und liegt seit heute zuhause. Bereuen werde ich den Kauf garantiert nicht. Es ist gewohnte Kost, da bin ich mir sicher. Und was das angeht, liege ich eigentlich immer richtig. Das Spiel wird mir Spaß machen.

Croc
6. Oktober 2016 20:19

Habs mir ganz unverblümt bestellt 🙂

Whitebeard
6. Oktober 2016 16:15

Die Paper Mario Serie ist immer wieder eine Reise wert, auch wenn sie seit dem Wii Teil stark abgebaut hat.Der starke N64 und der fast ebenbürtige NGC Teil bleiben auf jeden Fall unerreicht.Gerade der eigensinnige aberwitzige Humor und das Kampfsystem der beiden ersten Teile hat die PM so gut gemachht. Seit man sich von dieser Richtung entfernt hat, gings nach Untendrunten. ^^Den 3DS Ableger habe ich aufgrund der fast zerstörenden Kritik erstmal außen vor gelassen und auch der Test zu Color Splash klingt vorwiegend negativ.Dennoch sind 84 % mehr als ich erwartet habe und ich werde dem Spiel eine Chance geben, auch der Softwareflaute der Wii U geschuldet…

SonicFanNerd
6. Oktober 2016 11:02

Hey, danke für den Test.Ich hab jetzt nicht sehnsüchtig auf Color Splash gewartet und auch nix davon erwartet.Ich entnehme dem Test für mich, dass das Spiel zwar ordentlich ist, aber eben auch bei weitem nicht die Sogwirkung früherer Episoden erreicht. Trotz der ordentlichen Wertung werde ich auf Color Splash vorerst verzichten, da mir die Spielmechanik vermutlich eher nicht zusagen würde.Es wird natürlich über kurz oder lang trotzdem den Weg in meine Wii U – Sammlung finden. 🙂

Max Snake
6. Oktober 2016 10:32

Da könnte ich durch den Kopf gehe mir es zu holen. Danke für den Test Herr Nickel.

6. Oktober 2016 9:03

Ich bin fast geneigt, dieses Spiel einfach links liegen zu lassen. Der Test liest sich nicht so dolle und 3DS Vorgänger wird wohl aus guten Grund unbeliebt seinEcht ein mieser Abgang der Wii U. N Paper Mario, was man nicht braucht. Bloodstained steht auf der Kippe, Zelda will wahrscheinlich Jeder dann auf NX spielen.Hmm… Oh, bleibt ja noch Darksiders 1 für Wii U. 😀 Echt erbärmlich…–Den komischen Doppelpost mal zusammengeführt, Gruß D00M–

Lugaruh
5. Oktober 2016 21:53

Ist bestellt, ich hoffe es kommt morgen!

Dex Dexter
5. Oktober 2016 19:55

Paper Mario Äonentor liebe ich, das ist auf meiner Best-Spiele-Ever-Top-10. Irgendwie bin ich fast geneigt, meine Wii U zu entstauben, auch wenn mich das Sticker-Konzept auf dem 3DS so gar nicht überzeugt hat.