Pathologic 2 – im Test (Xbox One)

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Zeit ist unbezahlbar, speziell, wenn es sich um zwölf magere Tage wie in Pathologic 2 handelt. In der Haut des Chirurgen Artemy Burakh verschlägt es Euch in seine von Krieg und Armut gebeutelte Heimatstadt, die den Arzt mit Ablehnung, Hass und allerlei skurrilen Ereignissen empfängt. Während der gemeine Mob ihn des Mordes an seinem eigenen Vater bezichtigt, stellt Euch die Mischung aus Abenteuer, Survival-Simulation und kleinen Rollenspiel-Elementen permanent vor vielfältige und tiefgründige Aufgaben. Unter dem großen Deckmantel der tödlichen Krankheit, die bereits unzählige Bewohner dahingerafft hat und natürlich auch das Leben Eures Alter Egos bedroht, erkundet Ihr verwinkelte Stadtbezirke und versucht, durch allerlei verworrene Aufgaben das Vertrauen der Menschen zu erlangen.

­Diese führen Euch durch ihre bloße Gestaltung bereits die Grausamkeit der Moral vor Augen, indem sie Euch vor schwerwiegende Entscheidungen stellen. Nehmt Ihr für eine überlebenswichtige Scheibe Brot den Tod einer Frau in Kauf, stets mit dem Gedanken im Nacken, Euren hart erkämpften Ruf als barmherziger Samariter zu verlieren? Oder rettet Ihr ein weinendes Baby aus einem verseuchten Haus und riskiert dabei, den Verlauf der Seuche drastisch zu beschleunigen? Ihr entscheidet – welche Konsequenzen Eure Taten haben, erfahrt Ihr im Spielverlauf meist auf drastische Art und Weise. Erlöst Ihr etwa einen Patienten von seinen Qualen und seziert seine Organe, dann werdet Ihr zwar zunächst verachtet, könnt aber unter Umständen bei der Suche nach einem Heilmittel später das ein oder andere Leben retten. Doch verliert dabei nie Eure eigenen Bedürfnisse aus den Augen – Hunger, Durst und Infektionsgrad sind Eure größten Feinde.

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