Pinstripe – im Test (Xbox One)

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Pinstripe ist eines dieser Spiele, die dann am besten wirken, wenn man möglichst wenig über sie weiß. Daher direkt an dieser Stelle die Empfehlung: Mögt Ihr künstlerisch wertvolle, emotionale Spielerfahrungen mit Fokus auf Atmosphäre und Story sowie etwas Spielraum für Interpretation, dann solltet Ihr dieser dreistündigen Mischung aus ­Adventure-, Geschicklichkeits- und Rätselspiel eine ­Chance geben! Besteht Ihr aber auf innovativen, ausgefeilten und fordernden Spielmechaniken, ist Pinstripe wahrscheinlich nicht Euer Ding.

In spielerischer Hinsicht erwartet Euch ein solides, aber sehr simples Adventure mit Jump’n’Run-Einschlag, das ein wenig an The Cave erinnert: So bewegt Ihr Euch Bildschirm für Bildschirm durch wunderschön gezeichnete, zweidimensionale Landschaften, die stilistisch wie eine auf Leinwand gebannte Interpretation von Tim Burtons Stop-Motion-Film ”The ­Nightmare Before Christmas” anmuten. Ihr löst simple Physik-, Schalter- und Kombinationsrätsel, bewältigt mäßig fordernde ­Sprungpassagen und erlegt hin und wieder Gegner mit Eurer Steinschleuder. All das ist weder anspruchsvoll noch besonders aufregend, funktioniert dank der hervorragenden Steuerung jedoch bestens. Die Geschichte wird vorrangig über exzellent vertonte Dialoge erzählt. Häufig dürft Ihr aus zwei Antworten wählen – leider wirkt das meist aufgesetzt und ist der Immersion eher abträglich. Gleiches gilt für so manchen eingestreuten Witz. Dennoch: Pinstripe ist audiovisuell beeindruckend, potenziell bewegend und eine weitere klare Antwort auf die beharrliche wie unnötige Frage nach der Kunst­fähigkeit von Videospielen.

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