Primal Rage – im Klassik-Test (MD)

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Die Dino-Welle hat auch die Prügelspiele erreicht: In der Automaten-Umsetzung Primal Rage steuert Ihr jedoch keine knudde­ligen Kampfsport-Yoshis, sondern verwandelt den Bildschirm mit zornigen Dino-Göttern (u.a. ”Vertigo” und Diabolo”) in ein Schlachthaus.

Mit einem von sieben Biestern tretet Ihr im Tournament-Modus gegen den Computer oder im Zwei-Spieler-Modus gegen einen Freund an. Mit Schlägen, Tritten, Bissen und Schwanz-Fegern laßt Ihr in der Eiswüste, im Dschungel oder in einer Ruinen-Metropole das Digi-Blut aus Eurem Gegner spritzen. Seid Ihr im Umgang mit den Steinzeit-Riesen geübt, prügelt Ihr je nach Figur mit acht bis zehn verschiedene Special-Moves oder einen von vier Brutalo-Combos auf den Gegner ein. Diese komplizierten Manöver müßt Ihr Euch selbst erarbeiten und werden im Handbuch nicht genannt.

Ist der Kampf entschieden, dürft Ihr Euren benommenen Kontrahenten mit je zwei (auf dem Super Nintendo drei) grauenvollen Finishing-Moves zerfleischen, flambieren oder gar anpinkeln. Habt Ihr alle Computergegner vernichtet, tretet Ihr zu einer ge­schmackvollen Bonus-Runde an: Mit Tritten und Schwanzschlägen zerbazt Ihr panische Menschlein, um sie anschließend zu verschlingen. Diese Stärkung benötigt Ihr, denn nun kommt´s zum finalen Kampf: Ihr müßt in einer Runde gegen alle Bestien noch einmal antreten, um den Abspann zu genießen. Netterweise dürft Ihr bei dieser letzten Schlacht die Continues während des Kampfes einsetzen. Zartbesaitete Spieler wagen sich erst an Primal Rage, wenn im umfangreichen Options-Menü alle Blutspritzer ausgeschaltet wurden ­– die interaktive Selbstzensur.

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Lando
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Lando

Raaaaaaageee Motherf*beep*!

Kann man auch heute noch einlegen, um bei Bier und Retrokonsolen mit ein paar Freunden über die unfreiwillige Komik zu lachen. 🙂

Feuerbälle furzende Beat’em’up-Schotten bleiben allerdings mein Favorit.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Rudi Ratlos

Im Zuge einer Sonderausstellung im Computerspiel-Museum in Berlin gespielt – So! Schlecht! Hampelige Animationen und ein Kampfsystem, was die Beschreibung kaum verdient. Da bin ich ob der positiven Wertung hier doch sehr überrascht.