Primal Rage – im Klassik-Test (MD)

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Meinung & Wertung

Oliver Ehrle meint: Während Euch die Mega Drive-Version mit flüssigen Animationen und einer fairen Kollissionsabfrage einheizt, bremst Euch beim Nintendo-Match Hampelmann-Bewegungen und eine variable Schlagreichweite, die Ihr nie genau einschätzen könnt: Mal saust Eure Pranke trefferlos durch Euren Gegner, mal seid Ihr von dem Biest weit entfernt und landet trotzdem eine schallende Ohrfeige. In beiden Versionen habt Ihr mit der umständlichen Special Moves zu kämpfen, die sich kaum ins hektische Getümmel einbauen lassen. Die digitalisierten Hintergründe sind technisch passabel (Parallax & Zeilenscroller) gelungen und bieten mit den umherhopsenden Menschlein dezente Abwechslung. Dafür sind die popligen Musikstücke eine Beleidigung für jeden Satz heißer Ohren – auch zum Splatter-Höhepunkt dudeln sie ungerührt, gelangweilt & leise vor sich hin.

Dank genauer Kollissionsabfrage und flüssigen Animationen bietet die Mega-Drive-Variante mehr Spaß für Splatter-Fans.

Singleplayer68
Multiplayer
Grafik
Sound
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Lando
24. April 2018 11:54

Raaaaaaageee Motherf*beep*!

Kann man auch heute noch einlegen, um bei Bier und Retrokonsolen mit ein paar Freunden über die unfreiwillige Komik zu lachen. 🙂

Feuerbälle furzende Beat’em’up-Schotten bleiben allerdings mein Favorit.

Rudi Ratlos
23. April 2018 12:14

Im Zuge einer Sonderausstellung im Computerspiel-Museum in Berlin gespielt – So! Schlecht! Hampelige Animationen und ein Kampfsystem, was die Beschreibung kaum verdient. Da bin ich ob der positiven Wertung hier doch sehr überrascht.