Prince of Persia: Die vergessene Zeit – im Klassik-Test (PS3 / 360)

0
2511
Zurück
Nächste

Seite 2

Verfeinert wird das traditions­bewusste Leveldesign durch den Faktor Zeit: Wo Euch noch im Vorgänger die Begleiterin Elika vor dem Absturz rettete, da beherrscht Euer Prinz nun wieder den Sand der Zeit, mit dem Ihr einige Sekunden zurückspult und verpatzte Manöver korrigiert. Zudem benutzt Ihr Schalter, die zu erreichende Plattformen kurzzeitig aktivieren. Erstmals haltet Ihr auch die Zeit eine Weile an und verfestigt so Wasser. Das sprudelt mal waagerecht aus Wänden und gibt in gefrorenem Zustand einen formidablen Fahnenmastenersatz ab, mal fließt es breit gefächert nach unten und bildet per Zeitstopp Wände, an denen Ihr höher gelegene Punkte erreicht. Interessant wird es, wenn Ihr mitten im Sprung die Einfrier-Taste loslasst, um eine Wasserwand zu passieren, ehe Ihr die Zeit erneut stoppen müsst.

Neben den Geschicklichkeits­einlagen begegnet Ihr auch ­Gegnern. Der 2008 verfolgte Ansatz, stets nur einen Feind zu bekämpfen, weicht dem Gegenteil: Bis zu 50 Skelettkrieger tummeln sich auf dem Bildschirm. Neben normalen Schwerthieben ladet Ihr Power-Attacken auf und weicht mit einer Rolle aus. Mitunter tauchen höherwertige Gegner auf, die unermüdlich neue Skelette ­beschwören – konzentriert Euch auf sie! Für mehr ­Angriffsvielfalt erweitert Ihr das ­Repertoire mit Erfahrungspunkten: Baut bis zu vier Magie­attacken aus und steckt Widersacher in Brand, schleudert ihnen Eiswellen entgegen, macht Euch robuster oder entfacht Wirbelstürme, die Umstehende ergreifen und am ­Boden liegend zurücklassen – Ihr müsst nur noch den Todesstoß anbringen.

Zurück
Nächste
0 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen