Prisoner of War – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Meinung & Wertung

Colin Gäbel meint: Ein Kompliment muss man den Enwticklern für das innovative Spielkonzept machen. Kein martialisches Baller-Spektakel, sondern ein gemächliches aber spannendes Ausbruchsabenteuer erwartet Euch mit POW. Dabei geht der Realis­mus­anspruch aber stellenweise zu weit: Zu Beginn bereitet Euch ein neues Lager heftige Orientierungsprobleme und auch das gesprächsintensive, Puzzle-artige Zusammensetzen eines Fluchtplans dürfte ungeduldige Naturen schnell nerven. Lasst Ihr Euch auf das ungewöhnliche Spielerlebnis aber erst­mal ein, merkt Ihr, dass hinter dem zunächst wirren Ansatz ein durchdachtes Konzept schlummert. Durch fleißiges Hinweisesammeln wird der unübersichtliche Lageraufbau gut erklärt, wer die nötigen Zahlungsmittel einstecken hat, bekommt konkrete Tipps zur weiteren Vorgehensweise geboten. Die schlich­te Ruckel-Optik kommt auf beiden Systemen nicht über gehobenes Mittelmaß hinaus. Zudem beschneiden gelegentliche Übersichtsprobleme Euren Freiheits­drang: Nicht selten werdet Ihr eingeknastet, ohne Euch einer Schuld bewusst zu sein, ein größeres Radar hätte hier Abhilfe geschaffen.

Pazifistisches Ausbruchs­abenteuer mit unge­wöhn­lichem, aber recht kompliziertem Konzept – technisch nur mäßig.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound
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Heisenberg
25. Mai 2021 6:52

Hätte voll Bock drauf, schade dass es keine GameCube Version gibt, warum auch immer codemasters damals denn support unterlassen hat.