Pro Evolution Soccer 4 – im Klassik-Test (PS2)

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Herzlich willkommen, liebe Fußballfreunde. In unserer heutigen Diskussionsrunde ‘Actionorientierte Kick-Spaßmacher versus realistische Taktik-Bolzerei‘ nehmen wir Konamis Edelreihe Pro Evolution Soccer besonders genau unter die Lupe. Die in Fachkreisen in den höchsten Tönen gelobte Serie überzeugt seit jeher mit wirklichkeitsnaher Darstellung der beliebtesten Sportart der Welt – König Fußball. Doch in puncto Stimmung und Lizenzen konnte PES nie mit dem ärgsten Konkurrenten FIFA aus dem Hause Electronic Arts mithalten. Doch Konamis Vereinspräsident weist unseren MAN!AC Reporter Fiore ­darauf hin, dass in diesem Jahr vieles anders sein wird. Deshalb schalten wir jetzt direkt ins Stadion, wo unser Berichterstatter sich tiefschürfend mit Konamis Top-Elf ‘FC virtuelle Authentizität‘ auseinandersetzt.

Hallo erstmal! Zuerst eine positive Nachricht aus dem Lizenzvertrags-Streit: Die italienische, spanische und holländische Liga erzielten eine Einigung mit Konami. Alle Teams laufen mit den korrekten Spielernamen auf – einige transfertechnische Probleme ausgenommen. Also schauen wir gespannt auf den Einmarsch unserer Protagonisten – die Zuschauer sind begeistert, doch sie versprühen nicht den Charme und die Leidenschaft, die wir in EAs Stadien gewohnt sind. Die detaillierten Profispieler hingegen gleichen den menschlichen Vorbildern in vielerlei Hinsicht. Die flüs­sigen Animationen überzeugen mit mannigfaltigen Feinheiten: Eure Kicker stolpern über den Ball, wedeln mit den Armen und bei technisch ­beeindruckenden Direktabnahmen glänzen die Ballvirtuosen mit Lehrbuch-Technik. Der Regen scheint den brasilianischen Technikern ebenfalls nichts auszumachen: Hier eine elegante 360°-Drehung, da ein flotter Übersteiger. Ob die Schweizer Ronaldinho noch von seinem Torschuss ­abhalten können? Oh, was für ein Foul – der Brasilianer wälzt sich am Boden und Helfer tragen den verletzten Spieler vom Platz! Der Schiedsrichter hat jedoch trotz Assistentenmangel den Überblick und zeigt dem schweizer Verteidiger die gelbe Karte. Den Freistoß aus zwanzig Meter tritt Roberto Carlos. Oder doch nicht? Denn Ronaldo steht bereit. Er tippt die Kugel jedoch nur leicht an und der schussgewaltige Roberto drischt den Ball in die Maschen! Tor, ein wunderschönes Tor dank des fantastischen indirekten Freistoßes des kongenialen Duos.

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