Ratchet & Clank: QForce – im Test (PS3)

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Insomniac ist auf Experimentierkurs: Letztes Jahr brachte Ratchet &amp Clank: All 4 One einen starken Multiplayer-Aspekt in die Reihe, QForce reichert die klassische Plattformer-Baller-Mischung nun mit einer gehörigen Portion Tower Defense an. Nachdem Grünling Quark den Präsidentensessel räumen musste, dürstet ihn nach neuen Taten – praktischerweise taucht ein frischer Superbösewicht auf, der gleich drei Planeten bedroht und deren Schutzschilde schon lahmgelegt hat. Jetzt liegt es an der QForce, die Welten vor den Invasoren zu verteidigen. In den abgeschlossenen Szenarien gilt es nicht nur, bestimmte Orte wie die Basis zu schützen, sondern auch Aufgaben zu erledigen – es müssen z.B. Generatoren wieder in Gang gesetzt werden. So wetzt Ihr mit dem anfangs lediglich mit seinem Schraubenschlüssel ausgestatteten Ratchet los, um neue Waffen oder Rohstoffe zu finden. Mit denen errichtet Ihr Verteidigungsanlagen, die Euch beim Kampf gegen die regelmäßig anrückenden Gegnerhorden helfen. Das ist für Solisten eine hektische Angelegenheit: Permanent düst Ihr mit den praktischen Raketenstiefeln von einem Ende des Levels zum anderen, um auf Bedrohungen zu reagieren oder Vorräte aufzustocken – die Relation zwischen Kosten und Nutzen der Anlagen ist leider nicht gerade zu Euren Gunsten ausgerichtet. Im Koop-Modus mit einem menschlichen Mitspieler klappt das schon besser – teilt Ihr Euch die Aufgaben, nimmt die Hektik ab und Ihr seid weitaus effektiver. Überhaupt funktioniert Ratchet &amp Clank: QForce am besten mit mehreren Mitspielern – egal ob zu zweit gegen die KI oder gegen zwei andere menschliche Kontrahenten.

Thomas Nickel meint: Rachet &amp Clank ist eine tolle Serie und Tower-Defense-Spiele machen eigentlich fast immer Spaß. Trotzdem will die Mischung hier nicht so recht zünden: Der Solo-Modus ist oft hektisch und endet bald im anstrengenden Grinden. Generell fehlt es der Mixtur an der nötigen Prise Inspiration und Feinschliff. Die Präsentation ist zwar hübsch, aber die dünne Handlung liefert nicht genug Anreiz, sich allzu lange alleine damit zu befassen. Zum Glück steigt der Spielspaß im Multiplayer-Modus merklich, viele der Design-Macken des Solo-Abenteuers wirken sich hier weniger aus. Daher ist Ratchet &amp Clank: QForce in erster Linie ein Fall für Freunde der virtuellen Geselligkeit. Wer dagegen ein neues Lombax-Robo-Abenteuer im klassischen Stil erwartet, wird enttäuscht.

Serien-Ableger mit Tower-Defense-Anleihen, was nur leidlich klappt.

Singleplayer6
Multiplayer
Grafik
Sound
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