
Seite 2
Und täglich grüßt die immer gleiche Missionsstruktur. Während die Kämpfe durch das Erlernen neuer Moves an Spielspaß gewinnen, langweilen die Aufträge bereits nach kurzer Zeit. In den linearen Levels werdet Ihr stets von A nach B geschickt, um diverse Schalter zu betätigen. Kehrt dann in die Basis zurück, schnappt Euch die nächste Mission und sucht den nächsten Schalter – gähn. Auf dem Weg dahin schleudert Euch das Programm zahlreiche Feindwellen entgegen. Als Dank winken harte Dollars, die Ihr auch in den automatisch angenommenen Nebenmissionen abstauben könnt.
Denn viele Kampfmanöver, die Schusswaffen und Schwert- sowie Lebensenergieverbesserungen kosten Geld. Um stets flüssig zu sein, absolviert Ihr daher nicht nur die Nebenaufträge, sondern demoliert das Inventar wie Tonnen, Truhen oder Kisten. Gelegentlich knackt Ihr in einem Minispiel auch Panzerschränke, indem Ihr die Remote entsprechend neigt und die Position der drei Schließbolzen ortet. Auf ähnliche Weise brecht Ihr Stahltüren auf. Trotz kleiner Schlauchlevels unterbricht das Spiel sehr häufig durch rund 5-sekündige Ladepausen, die dafür aber geschickt durch das Öffnen von Schleusen kaschiert werden. Mal stößt Euer Held in drei Anläufen eine Tür auf oder es drehen sich kleine Zahnräder einer Stahlpforte.
Zu selten durchbricht Red Steel 2 die ermüdende Missionsstruktur, reißt dann aber mit: In einer Quick-Time-Sequenz (die einzige im Spiel) duellieren wir uns mit einem Zwischenboss auf einem reifenquietschenden Truck, an anderer Stelle hüpfen wir unter Zeitlimit von Dach zu Dach und springen auf einen fahrenden Zug, um dort unsere Verfolgungsjagd fortzusetzen.











Auf der Gamescom 09 konnte ich kurz anspielen und erhoffte ein gutes Ego-Shooter für die Wii.
Naja