Resident Evil 7 biohazard – im Test (PS4 / Xbox One)

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Virtual Reality

Das VR-Menü bietet vielfältige Optionen für ein bestmögliches Spielerlebnis. Bei Schwindelgefühlen empfiehlt es sich, Kamera­bewegungen beim Gehen zu deaktivieren. Neben abschaltbaren Bluteffekten und Einblendungen lässt sich das Blickfeld verkleinern, wodurch ein stabilisierender schwarzer Rand um das Sichtfeld entsteht. Ebenfalls sinnvoll ist es, ruckartiges ­Ducken zu deaktivieren und mit den horizontalen Umschau-Modi zu experimentieren: Wahlweise stellt Ihr fließende Bewegungen oder Richtungswechsel in 30-Grad-Schritten ein. Während Ihr mit dem rechten Stick die komplette Spielfigur horizontal dreht, könnt Ihr Euch zusätzlich völlig frei mit dem Kopf umsehen. Das ermöglicht genaueres und beweglicheres Erkunden als beim Spielen am Fernseher: Ihr lugt vorsichtig um Ecken oder verstohlen über Geländer nach unten, die Bewegungen werden sofort und präzise umgesetzt! Im Spielverlauf sind zudem viele (Schock)-Effekte auf den VR-Betrieb ausgelegt – wer hat schon gerne ein Messer vor der Nase?

Die virtuelle Welt hat auch Nachteile: Die Auflösung ist zu gering, um Feinheiten am Ende eines Ganges noch darzustellen, gelegentlich ist im detailärmeren, unschärferen Randbereich eine Abstufung sichtbar. Bei verschiedenen Animationen ist zu sehen, dass Ethan nur aus zwei Unterarmen besteht, Beine und Körper hat er beim Spielen gar nicht, in selbst ablaufenden Sequenzen schon. Bei diesen erlaubt sich das Spiel gelegentliche Schwarzblenden, um Übelkeit bei allzu wilden Bewegungen zu vermeiden – ein Kompromiss, leider auf Kosten der Atmosphäre. Dennoch: Probiert VR unbedingt selbst aus!

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