
Meinung
Sönke Siemens meint: Nach dem Erfolg von Teil 1 und dem Aus ihrer Vorgängerfirma Typhoon Studios legt das knapp 30-köpfige Entwicklerteam mit dem Sequel in fast jeder Hinsicht noch mal eine Schippe drauf. Der Umfang ist größer, das Leveldesign ausgefeilter und vertikaler, die Welten sind abwechslungsreicher, die Bosskämpfe cleverer, die Gadget- und Gegnervielfalt höher, der Humor ist bissiger und der Koop-Modus dank Splitscreen und Cross-Play flexibler. Zugegeben, nicht alle Witze treffen ins Schwarze, die endlich ergänzte Automap könnte ein paar mehr Zoomstufen sowie eine Marker-Funktion vertragen, die Grafik ist derzeit noch nicht für PS5 Pro optimiert und es fehlt deutsche Sprachausgabe. All das ist allerdings Meckern auf hohem Niveau, denn im Kern bleibt Revenge of the Savage Planet ein Herzblut-Projekt. Eines, das von der ersten Minute an eine Beschwingtheit, Leichtigkeit und Lockerheit ausstrahlt, die mir dieser Tage bei vielen anderen Produktionen dieser Art fehlt. Danke Raccoon Logic und gerne mehr davon!









Vor kurzen erst durchgezockt und wie bei Teil 1 viel Spaß dabei gehabt. Schade, dass es wieder keine deutsche Sprachausgabe gibt. Bei den ständigen Dialogen fiel es mir manchmal während des Spielens etwas schwer die Untertitel zu verfolgen, wenn man z. B. gerade am Kämpfen war.
Kleiner Tipp für Platin-Sammler: Für eine Trophäe muss man sämtliche Missionen abschließen. Ein Missionsziel ist alles auf den Planeten zu scannen. Das artet schnell in Sucherei auf den Planeten aus. Allerdings schaltet die Trophäe auch frei, wenn man noch nicht alles gescannt hat und man beide Enden abschließt.
In der Tat ein sehr kurzweiliges sympathisches Game mit viel Abwechslung, Humor und Entdeckungen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und der Umfang war perfekt, nicht zu lang und nicht zu kurz.