RimWorld Console Edition – im Test (PS4)

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1973
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Einer der beliebtesten und komplexesten Steam-Titel findet seinen Weg auf die Konsolen. Der Port ist ambitioniert, kommt aber leider nicht fehlerfrei daher. Das ist uns jedoch egal, denn dieses Aufbauspiel bietet Story-Erlebnisse der besonderen Art.

Im vielschichtigen Sci-Fi-Kolonie-Simulator stürzt unsere Redaktion auf einem Planeten mit nur wenig Zivilisation ab. Im Standard-Szenario starten wir zu dritt und erbauen uns eine Bleibe. Pazifist und fauler Hund Lennard spielt mit seinem Labrador Max, während Ulrich und Olli einen nahe gelegenen Berg aushöhlen, den wir als Behausung auserkoren haben. Ulrich meckert zwar, weil er kein eigenes glorreiches Schlafzimmer bekommt, aber da muss er zu Beginn durch. Noch bevor wir am Forschertisch fortschrittliche Waffen und Weltraumtechnik freischalten können, sorgt ein tollwütiges Meerschweinchen in der Nähe für Unruhe. Dummerweise hat es sich Hippie Lennard für seinen Angriff ausgesucht und beißt ihn fast zu Tode. Glück­licherweise ist Olli ein Nahkampf-Experte und schafft es mit seinem Messer, den verrückten Quieker zu besiegen.

Das ist nur eine von vielen Anekdoten. Die Zufallsereignisse mit Alien­angriffen, antiken Killerrobotern und tödlichen Riesenkäfern lassen wir Euch lieber selbst erleben. Den Schwierigkeitsgrad könnt Ihr aber auch herunterschrauben, falls Ihr Euch nur auf den Bau weiterer Weltraumkolonien konzentrieren wollt. Das empfiehlt sich für den ersten Durchgang, denn in die angepasste, aber sehr überladene Steuerung müsst Ihr Euch erst mal einarbeiten. Charaktere braucht Ihr übrigens nicht selbst zu steuern. Ihr legt jederzeit die Auftrags-Prioritäten fest, an die sie sich meist verlässlich halten. Die Spieltiefe fordert aber auch bereits genug Aufmerksamkeit von Euch: Charaktere bauen Beziehungen auf, haben ­haufenweise Eigenheiten wie Drogenprobleme, sind scharf auf künstliche Prothesen oder haben einfach eine miese Laune bei unangenehmen Temperaturen. Für alles findet sich eine Lösung, doch mit wachsender Einwohnerzahl und besserer Technik steigen auch die zu löschenden, aber sehr unterhaltsamen Brandherde.

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