Rogue Trooper Redux – im Test (PS4)

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Man nehme einen Schlumpf, pumpe ihn mit Steroiden auf, gebe ihm ein Gewehr und etwas, worauf er schießen kann. Fertig ist der Rogue Trooper, der Held aus der gleichnamigen britischen Comic-Reihe, die in den frühen 1980ern ihren Ursprung hat. Rebellion veröffentlichte das dazugehörige Spiel 2006 für PS2 und Xbox, 2009 folgte eine Wii-Version.

Ihr schlüpft in die blaue Haut des titelgebenden Soldaten, der in den ersten paar Minuten der Story den Tod von gleich drei Kameraden betrauern muss. Aber bloß weil der Körper versagt, hören die genetisch modifizierten ­Supersoldaten nicht auf zu kämpfen! Rogue schneidet seinen Kumpels einfach die noch warmen Leiber auf und entnimmt ihnen Mikrochips, auf denen ihre jeweilige Persönlichkeiten gespeichert sind. Er fügt sie in seine Ausrüstung ein – bei den Namen Gunnar, Helm und Bagman solltet Ihr selbst darauf kommen, wohin er sie steckt! Fortan könnt Ihr Terminals hacken, ­Munition, Medipacks und Upgrades mit gesammeltem Schrott selbst herstellen und Euer Gewehr als autarken Geschützturm aufstellen, um Feinde in Hinterhalte zu locken. Für Abwechslung sorgen kurze Schleicheinlagen und Ballereien mit Flugabwehrtürmen.
Klingt eigentlich gut – der Zahn der Zeit hat aber deutliche Spuren hinterlassen. Die Gefechte gegen die austauschbaren Norts steuern sich hakelig, das ständige Sammeln von Material nervt, Rogue geht nur durch gutes Zureden in Deckung und feuert oft in eben jene hinein – trotz klarer Sichtlinie. Die Umgebungen sind grob und detail­arm modelliert, die Animationen der Charaktere alles andere als geschmeidig. Da helfen auch keine neuen Grafikeffekte, die höhere Auflösung und Rogues schickere blaue Haut.

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