
| Spiel: | Runbow |
| Publisher: | 13AM Games |
| Developer: | 13AM Games |
| Genre: | Geschicklichkeit |
| Getestet für: | Wii U |
| Erhältlich für: | Wii U |
| USK: | |
| Erschienen in: | 10 / 2015 |
Was sich aus einfachsten Mechaniken doch alles herausholen lässt: Eure kleine, bunte Figur kann rennen, springen und schlagen und diese Manöver natürlich kombinieren. Das tut sie dann auch in zahlreichen Singleplayer- und Mehrspieler-Modi, bis zu neun Spieler treten mit allen erdenklichen Controller-Konfigurationen mal gegeneinander, mal kooperativ an. Der Clou: Die Farbe des Spielfelds ändert sich immer wieder nach bestimmten Regeln. Hindernisse und Plattformen in der Farbe des aktuellen Hintergrunds verschwinden dann einfach, das sorgt für viele knifflige Situationen! Vier Mehrspieler-Varianten und zwei Modi für Solisten bieten ein großes Beschäftigungsfeld: Rennt um die Wette, prügelt Euch, spielt King of the Hill oder ernennt den Spieler am GamePad zum fiesen Farbenmeister, der Euch triezt. Für Solisten warten 140 teils enorm knifflige Levels: Mal gilt es, das Ziel zu erreichen, mal sollen Gegner erlegt und Münzen gesammelt werden. Das ist kurzweilig und dank präziser Steuerung auch richtig motivierend. Ebenfalls für Solospieler ist die Flucht aus dem Bowhemoth: Ihr werdet von einem dicken Monster verschluckt und müsst aus dessen Eingeweiden entkommen. Dabei helfen Rücksetzpunkte, speichern dürft Ihr Euren Fortschritt aber nicht 8-Bit-Hüpfer lassen grüßen. Die Präsentation fällt ebenso simpel wie stilsicher aus: Runbow setzt auf große Flächen, hübsche Farbverläufe und Animationen im Flash-Stil. Die Musik treibt permanent zu Höchstleistungen an: Oft werden Jazz und Swing geboten, dynamische Blechbläser und Percussion gehen ins Ohr und passen zum schnellen Treiben.
Thomas Nickel meint: Das Grundprinzip von Runbow ist ebenso clever wie simpel, die absolut präzise Steuerung geht prima von der Hand und die Präsentation fällt geschmackssicher und stilvoll aus selbst mit neun Spielern behaltet Ihr dank der klaren Darstellung den Überblick. Während bei der Flucht aus dem Bowhemoth schnell die Nerven blank liegen, regiert in den Modi, in denen Ihr gegeneinander antretet, die Schadenfreude. Vor allem, wenn Euch ein missgünstiger Farbmeister am GamePad das Leben schwer macht, ist das ein kolossaler Spaß und erneut ein überzeugendes Argument für das Konzept der Wii U.
Tolle Mehrspieler-Hatz mit reichlich Futter auch für Solisten.
| Singleplayer | ![]() | 9 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |













Das wäre ein Game für das nächste Forumstreffen.
warum muss ich nur bei dem Namen des Spiels an Sylvester Stallone denken?
brilliantes Teil, auch audiovisuell ein wahres Kunstwerk 🙂