Samurai Warriors 4-II – im Test (PS4)

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Ein wirklich neues Spiel ist Samurai Warriors 4-II, wie der Titel bereits vermuten lässt, nicht: Koei-Tecmo bezeichnet den Titel als ”perfekte Version” des vor etwa einem Jahr erschienenen Samurai Warriors 4. Serientypisch nehmt Ihr an historischen Schlachten teil und folgt der Geschichte um die zahlreichen streitenden Clans der Epoche. Dabei wurde vor allem im Detail verbessert: Die Kamera arbeitet besser (insbesondere wenn Ihr hoch zu Ross unterwegs seid), KI-Gegner agieren nachvollziehbarer. Jede Figur hat ein neues Manöver, Reittiere können nun optimiert werden, es gibt Offline- und Online-Koop für alle Modi und die Charakterentwicklung wurde ebenfalls interessanter gestaltet.

Im Story-Modus warten 13 Szenarien, die sich jeweils um eine Gruppe von Charakteren drehen. Im ”Endless Castle”-Modus stellt Ihr Euch verschiedenen Herausforderungen, Eure Leistungen dürft Ihr via Online-Ranglisten mit denen anderer Spieler vergleichen. Immerhin eine neue spielbare Figur hat ihren Weg in Samurai Warriors 4-II gefunden: Naomasa Ii, ein treuer Vasall von Tokugawa Iyeasu, war in früheren Versionen lediglich ein KI-Anführer. Der Spielablauf ist wie gewohnt: Ihr wählt zwei Figuren, zwischen denen Ihr auf Knopfdruck wechselt, und tretet in Massenschlachten an. Normale Gegner haben keine Chance gegen Euch, mit einer gut platzierten Spezialattacke haut Ihr 50 und mehr Fußsoldaten um – wirklich Gegenwehr leisten nur feindliche Generäle. Ständig wechselt das Ziel: Kommt Gefolgsleuten zu Hilfe, wehrt gegnerische Verstärkung ab oder erobert einen wichtigen Punkt auf der Karte – dieser Aufbau lockert die Action auf, ein leichter RPG-Einschlag sorgt für langfristige Motivation.

Thomas Nickel meint: Wer den ”normalen” vierten Teil bereits hat, muss schon ein eisenharter Fan der Koei-Tecmo-Samurai sein, um für ein paar frische Details erneut die Geldbörse zu zücken. Habt Ihr aber das erste Mal Lust auf saftige Metzeleien im mittelalterlichen Japan, werdet Ihr hier prima bedient: massig Inhalt, starke Multiplayer-Unterstützung, gutes Spielgefühl. Technisch wird die PS4 wenig ausgereizt, die Charaktermodelle sind dafür hübsch und die Bildrate ist wunderbar stabil. Schade allerdings, dass Ihr die Spielstände des Vorgängers nicht importieren könnt – dafür locken ein paar nette Boni.

  • spaßige Massenschlägerei
  • freier Wechsel zwischen zwei Figuren
  • für PS3 und Vita nur digital erhältlich

Furiose Massenkeilerei im alten Japan, die allerdings nur sehr überschaubare Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger bietet.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound
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