Sand Land – im Test (PS5)

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Als uns vor einigen Wochen die traurige Nachricht ereilte, dass Akira Toriyama verstorben ist, zollten ihm zahlreiche Fans und Branchen­größen Respekt, prägte er die Manga-, Anime- und Video­spiel-Welt doch nachhaltig – unseren Nachruf lest Ihr in M! 05/24. Dragon Ball und Dragon ­Quest sind uns allen mindestens ein Begriff, für viele sogar ein Quell nostalgisch-prägender Erinnerungen. Bei Sand Land sieht es schon etwas anders aus.
Toriyamas überschaubares Manga-Werk entstand um die Jahrtausendwende, lief hierzu­lande aber unter dem Radar und genoss allenfalls die Wertschätzung von Vollblutfans. Ein Umstand, der sich nun ändern könnte, denn mit einer Großinitiative aus Anime-Serie und Film (siehe Kasten) sowie eben einer Videospieladaption soll Dämonenprinz Belzebubs Geschichte auch im Westen endlich seine ­gebührende Anerkennung finden.

Sand Land zeichnet zum Auftakt das Bild eines vom Krieg gebeutelten Landes. Eine schlimme Dürre macht den verstreuten Bewohnern des titelgebenden Ödlands zu schaffen – das möchte der alternde Sheriff Rau natürlich ändern. Da es heißt, die sandigen Dünen würden eine verborgene Wasserquelle beheimaten, begibt sich Rau kurzerhand auf die Suche nach ihr. Dazu bittet er im nahe gelegenen Dämonendorf um Hilfe und findet sie in Form des aufgeweckten Dämonenprinzen Belzebub.

Immerhin ist sich auch der rosa Wirbelwind der allgemeinen Wassernot bewusst und zudem – trotz ulkiger Bemühung, als ­fieser Scherge aufzutreten – ein sehr liebenswertes Kerlchen. Im Folgenden schlüpft Ihr also in die Rolle von Belzebub, schnappt Euch Euren treuen Begleiter Sheef und nehmt in der alten Rostlaube des Sheriffs Platz – der Startschuss für einen abenteuerlichen Roadtrip.

Das Stichwort ”Roadtrip” beschreibt das Action-Rollenspiel dabei sehr passend: Die meiste Zeit macht Ihr es Euch nämlich in den Cockpits diverser Karosserien bequem und trotzt den ausufernd staubigen Dünen, die sich als ­typischer Open-World-Spielplatz präsentieren. Mit einem flotten Motorrad überbrückt Ihr große Distanzen, während Ihr Feinden mit der Feuerkraft Eures Panzers begegnet. Später nehmt Ihr weitere Gefährte in Euer Repertoire auf, etwa einen Sprung-Bot zum Erreichen höher gelegener Orte oder auch einen Schwebejet, der über Hindernisse gleitet. Praktischerweise wechselt Ihr über ein Ringmenü bequem zwischen den Vehikeln hin und her – eine Kapsel-Mechanik, wie sie ­Toriyama-Fans beispielsweise von der frechen Wissenschaftlerin Bulma aus Dragon Ball kennen, macht es möglich.

Gerade in Dungeons – das können alte Ruinen oder weitläufige Schiffswracks sein – wird der kontinuierliche Fahrzeugwechsel wichtig, um Hindernisse, Rätsel und Feinde zu überwinden. Während Ihr dabei selten besonders gefordert werdet, resultieren die Ausflüge doch regelmäßig in einem befriedigend-launigen Spielfluss.

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hnh4u
I, MANIAC
hnh4u

Und ich dachte anfangs, der Manga ist doch umfangreicher als man uns damals glauben machen wollte.
Hab den Titel jetzt noch nicht, wird aber geholt, eben weil es nicht zum X-ten Male Dragon Ball ist. Und das Genre ist ja eh meins.