Satisfactory – im Test (PS5)

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Für den zynischen Großkonzern FICSIT lasst Ihr Euch auf einen fremden Planeten schießen, um Ressourcen auszubeuten. Doch abgesehen von Eurer KI ADA und eventuell drei Online-Koop-Freunden seid Ihr in diesem Automatisierungs-Abenteuer auf Euch allein gestellt, wenn es darum geht, den Planeten zu erschließen.

Satisfactory eifert zwar dem komplexen Genre-Primus ­Factorio nach, jedoch wechselt das Geschehen von der Top-Down-Ansicht in die Ego-Perspektive und der Kampfaspekt gerät in den Hintergrund – wobei Ihr Euch im späteren Verlauf trotzdem mit der Fauna anlegen müsst.

Es fängt simpel an: Über einen Ressourcen-Scanner sucht Ihr beispielsweise Eisen- oder Kupfer­quellen, die Ihr dann flott mit einem Bohrer abbaut. Da das händische Verarbeiten der Metalle zu wichtigen Materialien wie Eisenplatten, Schrauben oder ­Kabeln an der Werkstation zu mühselig wird, errichtet Ihr schon bald dank Fließbändern, Strommasten und immer mehr freigeschalteten Optionen riesige Fabriken. Um an seltenere Rohstoffe zu kommen, erkundet Ihr die handgebaute, weitläufige Karte, die grob in mehrere Biome unterteilt ist. Das Grandiose dabei ist, dass Euch Satisfactory freie Hand lässt, wie Ihr Eure Fabriken baut. Ihr könnt einzelne Mini-Anlagen anlegen oder kilometerlange Brücken und Fließbänder mit zahlreichen Abzweigungen in großen Höhen errichten. Der ­Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und Optimierer können sich hier fabelhaft austoben.

Gelungen ist zudem die Portierung: Trotz spürbarer PC-Herkunft wurde die Controller-Steuerung wunderbar umgesetzt. In zehn anpassbaren Ringmenüs legt Ihr Euch die ständig benötig­ten Bauoptionen zurecht, sodass Ihr flott darauf zugreifen könnt. Da der Titel bereits vor 7 Jahren im Early Access erschien, profitiert Ihr von reichlich Quality-of-Life-Funktionen, die Euch beim dreidimensionalen Bauen das Leben erleichtern. Nutzt beispielsweise Linien, die Euch anzeigen, dass an der aktuellen Position eine Fließband-Verbindung möglich ist. Solltet Ihr nur einen Hauch von Interesse am Genre haben, ist Satisfactory ein Must-have.

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