Sea of Thieves – im Test (PS5)

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Nach Startschwierigkeiten mauserte sich Rares Piraten-MMO dank immer neuer Updates zum Koop-Multiplayer-Hit. Mehr als sechs Jahre nach der Veröffentlichung treibt Microsoft die Zielgruppen-Erweiterung mit einer vor einigen Jahren noch undenkbaren ­Maßnahme voran: Der einstige PC- und Xbox-Exklusivtitel erschien Ende April für PS5. An der technischen Umsetzung gibt es dabei wenig zu meckern. Die Cel-Shading-Grafik auf Basis der Unreal Engine 4 sieht heute noch charmant aus und punktet auf PS5 mit minimal detaillierteren Schatten und leicht optimiertem Blattwerk. In Sachen Steuerung bindet Rare die adaptiven ­DualSense-Trigger ein, was beim Abfeuern von Pistole, Muskete und Co. für individuelle Abzugswiderstände sorgt. Schade: Weder das Touchpad (das nur ein Menü öffnet) noch die Leucht­leiste werden sinnvoll eingebunden. Dafür gibt es Cross-Play, das sich auf Wunsch deaktivieren lässt. Inhaltlich ist die Portierung identisch mit den übrigen Fassungen und bietet all die spaßigen Verbesserungen, mit denen die Freibeuter-Sause in den letzten Jahren zu einem richtig runden Spiel wurde.

Auch Story-Fans haben nun dank 20 Seemansgarn-Geschichten – darunter nicht zuletzt der famose Monkey Island-DLC – deutlich mehr zu tun als 2018. Teil des Pakets sind außerdem die Neuerungen von Season 12: Neben einer doppelläufigen Pis­tole, einem Wurfmesser und Scattershot-Kanonenkugeln (die gleich mehrere Löcher in Schiffswände reißen) führt Rare ein ­Windhorn ein, das Euch unter Wasser beschleunigt, Feuer löscht, Segel aufpustet, Stürze abfedert und mehr. Laune machen zudem die nun vielerorts ­installierten Seilrutschen. Ebenfalls cool: Wenn Ihr jetzt mit der Harpune ein Seil zwischen zwei Punkten spannt, könnt Ihr auf diesem balancieren – ideal für spektakuläre Entermanöver!

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Kratos
I, MANIAC
Kratos

Ist doch ein Troll Kommentar… Wieviele Open World Spiele kennst du die Couch Koop besitzen? Mir persönlich fällt nämlich kein einziges ein, was wenn ich darüber nachdenke technisch begründet zu sein scheint. Bei Schlauch-Games ist es nicht nur einfacher zu implementieren, es muss auch deutlich weniger Umwelt berechnet werden, als wenn sich 2 Spieler an unterschiedlichen Punkten der Karte befinden und zwei unterschiedliche Topgrafien von einer Maschine gleichzeitig berechnet werden muss. Das ist auch bei Schlauch nicht einfach, weswegen bei den meisten Couch Koop Spielen ein inaktiver Spieler immer an Checkpoints mit nach gespawnt wird um die CPU zu entlasten.

Revan
I, MANIAC
Revan

Dass mehr über fehlende Leuchtleisten-Features statt dem nicht vorhandenen Couch-Coop-Modus moniert wird, ist leider bezeichnend.