Sherlock Holmes: Crimes & Punishments – im Test (PS4)

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Sherlock Holmes ermittelt in Crimes &amp Punishments wieder in Londons Straßen. Sechs Tatorte – von dunkler Seitengasse bis Adels-Villa – warten auf Eure Untersuchungen. Die Geschichten sind nicht miteinander verbunden und fallen aufgrund der verschiedenen Schauplätze abwechslungsreich aus. Jeder Fall ist spannend erzählt und fordert Euren grauen Zellen einiges ab.

Am Tatort bewegt Ihr Euch frei und wechselt zwischen Third-Person- und Ego-Ansicht. Ihr untersucht Opfer, stellt Beweise sicher und befragt Zeugen. Hin und wieder löst Ihr Minispiele wie das Mischen einer chemischen Lösung in richtiger Reihenfolge. Mit Sherlocks ”sechstem Sinn” entdeckt Ihr verborgene Hinweise, lasst Tathergänge im Geist erneut ablaufen und analysiert Personen, um anhand von Aussehen und Auftreten Charakterprofile zu erstellen.

Indizien können in der Baker Street an Eurem Schreibtisch-Labor überprüft werden. Der häufige Wechsel zwischen den Handlungsorten stört aufgrund der Ladepausen zwar etwas, in der Zwischenzeit könnt Ihr jedoch Euer Notizbuch aufrufen, um Gesprächsverläufe oder Infos nachzuschlagen. Wenn Ihr letztere im Menü richtig miteinander verknüpft, entstehen Schlussfolgerungen, die meist zwei Auswahlmöglichkeiten zulassen. Abhängig von Eurer Entscheidung wird ein vermeintlicher Täter verurteilt. Ob Ihr den Richtigen eingelocht habt, klärt eine abschließende Zusammenfassung.

Philipp Frey meint: Crimes &amp Punishments hat mich mit seiner Atmosphäre vom London des frühen 20. Jahrhunderts sofort eingefangen. Die Fälle sind spannend und teilweise harte Nüsse. Dazu bleiben die Täter fast immer bis zum Schluss unklar. So einige Male habe ich an mir gezweifelt, ob ich die Hinweise richtig verstanden und den wahren Mörder im Visier habe. Trotz einiger Grafikschwächen und starrer Mimiken ist das Spiel eine runde Sache und den Trip an die Themse wert.

  • abwechslungsreiche Handlungsorte und Tätermotive
  • keine deutsche Sprachausgabe, aber sehr gute englische Sprecher
  • teils matschige Texturen

Gutes Adventure mit hohem Denkanspruch, das charmante Charaktere bietet und die Atmosphäre der Roman-Vorlagen gekonnt einfängt.

Singleplayer73
Multiplayer
Grafik
Sound
AkiraTheMessiah
Gast

Hmmm … Ich würde mich eher, als einen Wissbegierigen und gut Informierten Menschen bezeichnen .. 🙂

ProPainProvider
I, MANIAC
ProPainProvider

[quote=AkiraTheMessiah]

Um auch hier auf Deine Frage zu antworten ..

Tja .. Da hast Du bei mir voll ins Schwarze getroffen. Bin 76er Baujahr.

Und ich würde mich nicht als Nerd bezeichnen ..

[/quote]Ja, hier habe ich’s zuerst versucht, dachte aber du guckst hier möglicherweise gar nicht mehr rein und hab’s dann halt da nochmal gepostet, wo du zuletzt aktiv warst. ^^…und ich würde schon jemanden als Nerd bezeichnen, der z.B. auf Anhieb genau weiß, was aktuell im PlayStation-Store los ist. Kein Nerd wäre jemand, der sich hier nur ab und zu mal informiert, weil er sonst gar keinen Plan hätte! 😉

AkiraTheMessiah
Gast

Um auch hier auf Deine Frage zu antworten ..Tja .. Da hast Du bei mir voll ins Schwarze getroffen. Bin 76er Baujahr.Und ich würde mich nicht als Nerd bezeichnen ..

ProPainProvider
I, MANIAC
ProPainProvider

[quote=AkiraTheMessiah]

Meine Töchter sind schon etwas älter. 18 und 19.

[/quote]Wow…und wie alt bist du dann schon? o.OIch dachte immer, die Leute, die sich hier ‘rumtreiben’ sind so ca. zwischen 15 und 35 (oder allerhöchstens Anfang 40) und normalerweise bekommen ‘Nerds’ ja (wenn überhaupt) noch nicht mit Anfang 20 Kinder! 😉 …oder ist beispielsweise Ulrich etwa Familienvater? :

Gast

Den Vorgänger habe ich mehrfach durchgespielt und hatte, trotz grausiger Steuerung, meinen Spaß damit. Vollpreis ist mir sowas allerdings nicht wert.

AkiraTheMessiah
Gast

Okay, klingt gut .. Und da ich ein Sherlock Fan bin .. Führt kein Weg daran vorbei.Danke für die Info. Meine Töchter sind schon etwas älter. 18 und 19. Und für meine älteste wäre das Spiel.

Jan Soenke Steffen
Super-M!
Jan Soenke Steffen

Ungefähr 2 Std pro Fall würde ich sagen. Bin gerade beim fünften Fall, mir gefällt’s sehr gut. Ein angenehm ruhiges Oldschooliges Adventure-Spielgefühl, schöne englische Vertonung, total stressfrei (gibt zwar manchmal nervige Minispiele, aber die kann man auch überspringen), schöne Atmosphäre, interessante Fälle. Nach einem Abend Sunset-Overkill spiele ich gerne nochmal eine halbe Stunde Sherlock Holmes, zum runterkommen ;)PS. Wie alt ist Deine Tochter? Das Spiel ist zwar relativ undramatisch, aber es geht halt schon um Mord inkl der dazugehörigen Leichen (leichter SPOILER: Auge ausgestochen, man seziert auch in einem Fall Organe, allerdings relativ abstrakt dargestellt).

AkiraTheMessiah
Gast

Klingt gut .. Wollte ich meiner Tochter zu Nikolaus schenken. Reichen die 6 Fälle aus für ein längeres Spielvergnüngen? Werde es ihr aber doch eher für den PC kaufen. Die 20€ kann ich dann für Süßigkeiten investieren.

frankinc
I, MANIAC
frankinc

Gefällt mir, sind 6 Fälle aber nicht etwas wenig?Wenn ich da so an LA Noire denke.