
Seite 2
Einen Großteil Eures Freibeuterlebens verbringt Ihr auf hoher See: Ihr kreuzt mit Eurem Schiff in der Karibik, orientiert Euch mittels einer einblendbaren Karte und achtet auf den Wind, um eine günstige Brise zu erwischen. Weil die Totenkopf-Flagge eine gewisse Verpflichtung darstellt, greift Ihr natürlich auf Wunsch andere Schiffe an, was eins der vielen Minispiele einleitet. Startet Ihr die Attacke, wird das Bild herangezoomt, bis nur noch Euer Kahn und der des angepeilten Opfers zu sehen ist. Ihr kurvt umeinander herum und feuert Eure Geschütze, um den Kontrahenten zu schwächen – dann geht’s auf Kollisionskurs. Habt Ihr Glück, ergibt sich der Gegner sofort, sonst müsst Ihr aktiver zur Sache gehen und entern – am Ende wartet ein Fechtduell mit dem Kapitän, das durch geschicktes Timing nach Stein-Schere-Papier-Manier bestritten wird. Neu auf der Xbox: Euch steht vorab eine weitere Herausforderung bevor, wenn Eure Besatzung stark in der Unterzahl sein sollte. Dann müsst Ihr ein paar Quick-Time-Events mit Knopfdrücken absolvieren, um den Nachteil halbwegs auszugleichen.
Auch andere Aspekte werden durch Minispiel-Einlagen erledigt: So betört Ihr die Gouverneurstöchter durch Tanzeinlagen in rudimentärer ‘Bemani’-Manier, während das Eindringen in feindlich gesinnte Städte verschiedene Vorgehensweisen zulässt. Wollt Ihr heimlich rein, schleicht Ihr nächtens durch eine 3D-Nachbildung der Gassen und weicht den Wachen aus.
Alternativ setzt Ihr auf die Holzhammer-Methode und versucht, den Ort einzunehmen. Dazu betätigt Ihr Euch in einer Eroberungskampagne nach Rundentaktik-Manier und verschiebt Eure Truppen feldweise, um die gegnerischen Verteidigungseinheiten auf bestmöglichem Terrain anzugreifen.
Wer seinen Kumpels zeigen will, was ein Enterhaken ist, der duelliert sich abseits der Solo-Karriere mit bis zu drei menschlichen Konkurrenten bei eigenen Seeschlachten. Kreative Freibeuter basteln sich unter anderem eigene Wappen und tauschen diese via Xbox Live mit anderen Piraten.


















Habe nur die c64 Version gespielt. Die hat ordentlich Laune gemacht.
Mir gings wie @MontyRunner , nur hatte ich eine englische Version; keine Ahnung ob es überhaupt eine deutschsprachige gab. Auf jeden Fall war mein Englisch noch nicht so well und daher ging es nicht mal langsam schnell.
Das “Remake” hab ich dann damals auf dem PC rauf und runter gespielt und mir vor kurzem im Sale für die SX (360er Version) für nen schmalen Taler gekauft. Muss aber mal online nach einer Anleitung suchen, weil mit den Kämpfen komm ich nicht klar. 🙁
Das neu und modern aufgelegt, würde ich mit Kusshand nehmen. AC:BlackFlag ging ja so leicht in die Richtung. Skull&Bones hatte das Potential, aber Ubi fährt da lieber seltsame Experimente, statt zu kopieren.
Habe es auch auf dem Amiga hoch- und runtergedaddelt. Hatte es nur als Raubkopie und bin mir nicht mehr sicher, ob ich zur Orientierung einen historischen Weltatlas oder den guten alten Diercke Weltatlass genutzt hatte. Auf jeden Fall ein ganz großer Klassiker der Telespielgeschichte.
Man konnte es auf der xbox nicht abspeichern???
Ich hab wahrscheinlich die NES Version am meisten gespielt. Pirates Gold war aber auch nice. Hab die PC Version damals glaube ich ein Mal von Pearl gehabt und dann noch mal aus irgend einer Collection
Tolles Spiel auf der 360 nachgeholt.Fand Pirates Gold auf dem MD einen Tacken besser.
Daddelte es am Amiga hoch und runter. Rege mich noch heute auf das man es an der XBox nicht abspeichern konnte wenn man auf deutsch spielte🤬
Darf gerne nochmals aufgelegt werden, oder auch Pirates Gold