Skate – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Das gab es schon lange nicht mehr: Dieses Jahr buhlen gleich zwei Spiele zur populärsten Trendsport-Sparte – Skateboard – um die Gunst der Käuferschaft. Zum einen steht der nunmehr neunte Tony Hawk-Teil in den Startlöchern, der mit bewährtem Konzept und einer langjährigen Marktdominanz auftrumpft, an der niemand sich zu kratzen traute. Zum anderen hat man bei Electronic Arts erkannt, dass eben dieses Zockersegment von keinem eigenen Produkt bedient wird und es darum an der Zeit ist, daran etwas zu ändern.
Aus dieser Situation ist etwas entstanden, das man dem Software-Giganten in dieser Form gar nicht zugetraut hätte: Schließlich steht Electronic Arts in der Vorstellung vieler Spieler für massentaugliche Konsumware, die jährlich neu aufgewärmt wird. Dieses Vorurteil lässt sich ohnehin bereits durch zahlreiche Gegenbeispiele entkräften, doch spätestens jetzt wäre es hinfällig: skate. ist alles andere als leicht bekömmliche Mainstream-Kost.

Im Gegensatz zu Tony Hawk, das seit jeher dem Spaßgedanken mitsamt fröhlich überzogenem Tricksystem frönt, setzt das Rollbrett-Epos von EA Black Box auf Realismus: Haarsträubende Supercombos existieren hier nicht und alle Aktionen wollen hart erarbeitet sein. Das fängt bereits mit der völlig anderen Steuerung an: Kunststücke auf Knopfdruck könnt Ihr vergessen, bei skate. stehen die Analogsticks im Mittelpunkt. Mit dem rechten kontrolliert Ihr alles, was mit dem Board zu tun hat, der linke ist für die Körperhaltung zuständig. Um etwa einen ­’Ollie‘-Sprung zu machen, schnippt Ihr den rechten Knüppel zurück und vor – bewegt Ihr ihn dabei seitlich, löst Ihr verschiedene Flipvarianten aus. Die Buttons braucht Ihr lediglich, um anzuschieben oder Grabs auszuführen – jede Schultertaste ist für eine Hand zuständig.

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