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Das hört sich nicht zu Unrecht ganz schön kompliziert an: Zwar gibt Euch skate. ein paar rudimentäre Tutorials mit auf den Weg, doch damit habt Ihr lange nicht alles gelernt. Noch dazu ziehen die Anforderungen schon bei den ersten Herausforderungen schnell an – bis mehr als simple Standardtricks und richtige Erfolge errungen werden, braucht Ihr eine ganze Weile. Davor erlebt Ihr jede Menge Stürze und Frust, denn leicht wird Euch das Trendsportleben nicht gemacht: Speziell bei Grinds müsst Ihr die angepeilten Kanten und Rails äußerst exakt anfahren bzw. -springen, sonst ist sofort der nächste Crash angesagt. Und sogar niedrige Bordsteine entpuppen sich als tückische Fallen: Anders als der Tony Hawk-Skater überwindet Euer Athlet solche Hindernisse nicht automatisch.
Ist aber irgendwann der Groschen gefallen, bietet skate. eine ganze Menge. Zwar ist die Rahmenhandlung (werdet zum Star und ergattert ein Cover-Foto) nicht sonderlich originell, doch der Weg dahin stimmt: Je nach Publikation wagt Ihr Euch an Trickherausforderungen und Wettbewerbe, oder Ihr müsst schräge Herausforderungen wie möglichst fiese Stürze und die Zielpunkt-Fahrten in den ’Deathraces’ bestehen. In welcher Reihenfolge Ihr die freigeschalteten Missionen angeht, ist Euch überlassen – teilweise könnt Ihr sogar frei bestimmen, wo z.B. Filmaufnahmen im imaginären San Vanelona stattfinden sollen.
Optisch zeigt sich das Rollbrett-Epos von seiner besten Seite. Sowohl Sportler als auch Umgebung sind stimmig gestaltet, nur die recht tief angesetzte Kameraperspektive ist gewöhnungsbedürftig.
Viel Wert legt Electronic Arts zudem auf den Community-Gedanken: So könnt Ihr natürlich online gegen andere Skater antreten, Eure Künste aber auch anderweitig für die Nachwelt aufbereiten: In einem umfangreichen Editor bearbeitet Ihr Schnappschüsse und Videos Eurer Fahrten, die Ihr dann für alle abrufbar ins Netz stellt.








