Sonic Free Riders – im Klassik-Test (360)

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Screenshot von Sonic Free Riders
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Herzlichen Dank, Sega: Dass Ihr für Euer erstes Kinect-Spiel auf das Firmenmaskottchen zurückgreift, ist verständlich. Und auch, dass der Igel in ein Rennspiel gesteckt wird. Aber wieso nicht wenigstens in das gelungene All-Stars Racing-Gewand? Stattdessen sollen wir mit Sonic Free Riders zum dritten Mal überzeugt werden, dass ein futuristisch angehauchter Hektik-Raser Spaß machen soll. Das Ergebnis? So weit vom Ziel entfernt war Sonic Team damit noch nie.

Diesmal gehen der blaue Stachelstar und seine Freunde mit einer Art Hoverboard an den Start und treten zu einer von Dr. Eggman ausgerichteten Meisterschaft an. Neben normalen Rennen warten Läufe, bei denen Ihr z.B. Ringe sammelt oder bei Stunts eine Mindestpunktzahl erreichen müsst. Das ist soweit noch biedere Standardkost in knallbunter Primärfarben-Optik, doch mit der Kinect-Einbindung raubt Euch Sega die Nerven. So tauchen bereits in den Tutorials Lektionen auf, die Ihr bestenfalls per Zufall meistert, weil die Steuerungserklärung vage und die Gestenerkennung oft schlichtweg mies ist. So müsst Ihr Euch zum Lenken seitlich hinstellen und den Oberkörper nach vorne und hinten neigen – das wird immer wieder nicht richtig erkannt, obwohl Ihr vor jedem Rennen eine Kalibrierung durchführen müsst. Ebenso ätzend: Zum Beschleunigen könnt Ihr u.a. mit dem Fuß anschieben – nur weiß das Spiel schon mal während der Fahrt nicht mehr, was Euer linker oder rechter Treter ist. Das Resultat? Statt Gas zu geben wird gebremst. Ähnlich lästig gestaltet sich das Einsetzen von ­Extras durch übermäßig komplizierte Gesten.

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