Sonic R – im Klassik-Test (SAT)

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Meinung & Wertung

Christian Blendl meint: Mit einem Rennspiel im herkömmlichen Sinne hat der naive Sonic-Grand-Prix nix zu tun: Mangels Steuerfinessen und Überschaubarkeit erinnert Sonic R eher an eine abenteuerliche 3D-Expedition auf Zeit. In der Pampa versteckte Extras und witzige Abkürzungen fordern Entdeckerdrang, schwindelerregende Berg- und Taleskapaden erfreuen das Auge. Ein wenig mehr Übersicht hätte vor allem der Karte gutgetan: Bis Ihr Eure Position auf dem Winz-Plan erspäht ist Kumpel Tails schon im Fuchsbau eingenickt. Somit gewinnt im Zweispielermodus der erfahrenere Spieler, Neulinge haben im schmucken, aber späten Transpa­renz-Grafikaufbau selbst mit blauen Turbo-Turnschuhen keine Chance. Ein einfaches Geschicklichkeitsvergnügen, das vor allem jüngere Spieler anspricht, den Sonic-Veteranen hingegen ein wenig enttäuscht.

Übermütiges Comic-Rennspiel mit unhandlicher Steuerung: Der beliebte Sonic-Clan im Land der bunten Achterbahnen.

Singleplayer68
Multiplayer
Grafik
Sound
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Saldek
7. März 2019 20:44

Technisch war es ja schon top, aber die Steuerung hat es unspielbar gemacht. Katastrophe und der Beginn des bald sinkenden Sonic-Sterns.