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Der Kämpfer-Editor schließlich ist das Sahnehäubchen auf der Charakterriege: Ihr erstellt eigene Muskelmänner oder pimpt bestehende Figuren mit einer Vielzahl an schicken Klamotten, Rüstungen, Kopfbedeckungen sowie Waffen.
Durch das Ausstatten mit Kleidung & Co. sehen die Kämpfer nicht nur schicker aus, sondern verändern auch Ihre Statuswerte (u.a. Kraft, Energie, Spezial). Auf die kommt es an, wenn Ihr sie mit coolen Zusatzfähigkeiten versehen wollt: Ein Fighter mit dem Talent ’Giftzahn’ fügt mehr Schaden zu, ein Prügelknabe mit der Fertigkeit ’Anziehungskraft’ tut sich leichter, wenn es gegen das andere Geschlecht geht. Je öfter Ihr mit selbst erstellten Helden oder den vorgegebenen Streitern in den Ring steigt, desto höher wird Euer Level – bald habt Ihr Zugriff auf besonders starke Fähigkeiten.
Einmal mehr glänzen die Soulcalibur-Recken mit einer Unmenge an Moves, Würfen und Spezialattacken – allein Yoshimitsus zahllose Specials treiben den meisten manchem Konkurrenztiteln die Schamesröte ins Gesicht. Damit die etwas leichter von der Hand gehen, legt Ihr Buttonkombinationen als sogenannte ’Shortcuts’ auf die Schultertasten. Mindestens ebenso knifflig wie eine kernige Superattacke fielen diesmal die ’Guard Impacts’ aus: Drückt Ihr rechtzeitig zum Block in eine bestimmte Richtung, taumelt Eurer Gegner nach hinten und ist für einen Treffer offen. Aufgrund der nicht unerheblichen Verzögerung zwischen Knopfdruck und der Aktion Eurer Spielfigur (vor allem auf PS3) fallen die ’Guard Impacts’ zu schwer aus. Dabei sollten sie laut den Entwicklern ein wesentlicher Spielbestandteil sein, der Hand in Hand mit dem neuen Feature der zerstörbaren Rüstungen geht. Wer den ’Guard Impact’ nicht beherrscht und stets nur blockt, verliert nämlich Seelenenergie (das ist die kugelrunde Anzeige neben der Lebensleiste). Blinkt diese rot, zerbricht eines von drei Rüstungsteilen und Ihr seid offen für einen cool inszenierten Sofort-Knock-out. Allerdings ist dieses Spielelement nur in langen Duellen von Bedeutung, zudem ist der zusätzlich erlittene Schaden bei einer zerstörten Rüstung zu vernachlässigen.









Soul Blade selbst hatte ich nie, nur mal ausgeliehen. Fand ich schon gut. Aber Soul Calibur 1 war für mich damals auf der Dreamcast eine richtige Offenbarung. Was habe ich das wie bekloppt gezockt. Über einen sehr langen Zeitraum. Auch heute noch spiele ich es immer wieder gerne.
Komischerweise haben mir die Nachfolger längst nicht mehr so viel Spaß gemacht, obwohl die ja sogar mehr zu bieten hatten. Ich weiß aucht nicht warum. Damals hatte ich mir den zweiten Teil auf dem Gamecube gekauft, um mit Link spielen zu können. Der hatte für mich einfach besser gepaßt als Spawn auf der XBOX oder Heihachi auf der PS2, weil er halt auch Waffen trägt.
Den dritten Teil finde ich nicht nur wirklich gut, da war der ‚Story Mode‘ (müsste jetzt nachgucken wie er hieß) auch top. Und der Charaktereditor gab gratis mehr her als später mit DLC. Ich denke nach Soul Blade/Edge ist das mein persönlicher Lieblingsteil. Alles was danach kam konnte mich nie wieder so begeistern und mittlerweilw ist das Genre auch nicht mehr so meins wie früher.
Teil 1, noch Edge statt Calibur war klasse. Teil 2 mein 1. Spiel auf dem GC war eine Offenbarung damals. Was haben wir uns einen abgewürgt um die Moves zu schaffen. Ein Teil für die 4‘er schlummert noch auf dem Berg ungespielter daheim.
Bei Soul Calibur wusste mir persönlich leider nur Teil 2 zu gefallen.
Irgendwie haben die späteren Teile mich nicht mehr abgeholt.
Hatte damals auf der PS1 mit Soul Blade als US Import begonnen und es geliebt. Auf dem Dreamcast war es eine Offenbarung aber irgendwie die Nachfolger nie mehr so intensiv gezockt, wie die beiden ersten Teile.