StarLancer – im Klassik-Test (DC)

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Habt Ihr Euch für einen Jäger entschieden, dürft Ihr anschließend die mitgeführte Bewaffnung festlegen. Je nach Raumschifftyp steht Euch dazu eine verschieden große Zahl von Slots zur Verfügung. Ab­hän­gig von den Missions­zielen bestückt Ihr den Gleiter u.a. mit hüllenbrechenden Sprengköpfen, langsamen Raketen für stationäre Ziele, Batterien mit superschnellen Projektilen oder zusätzlichen Treibstofftanks für den Nach­bren­ner. Auch hier ist methodisches Vor­ge­­hen notwendig, denn einige Aufträge erfordern ausgewählte Munition.

Nach soviel taktischen Überlegungen ist endlich Action angesagt: Nach einer kurzen Startsequenz findet Ihr Euch als Teil eines Kampfgeschwaders im Weltraum wieder. In der Grundeinstellung bli­ckt Ihr aus einer Cockpit-Perspektive in unser Sternensystem – bewegt Ihr den Analogstick, beginnt sich der Jäger entsprechend zu drehen und die geheimnisvoll leuchtende Milchstraße im Hinter­grund zieht an Euren Augen vorbei. Aber in Starlancer ist nur wenig Zeit für Weltraum-Romantik: Nach einem kurzen Funkspruch des Schwadron-Führers startet Ihr mit Warpgeschwindigkeit zu Eurem Einsatzort. Dort angekommen dauert es nur wenige Sekunden, bis sich feindliche Schiffe auf Euch stürzen. Zum Glück ist die Steuerung Eures Vehikels schnell erlernt: Die Schultertas­ten regeln den Schub, via Digi-Kreuz wechselt Ihr zwischen den Waffensys­temen, und die A- und B-Tasten übernehmen das Ab­feuern von Laser bzw. Raketen. Mit den X- und Y-Buttons gelangt Ihr in die taktischen Menüs, in denen u.a. Unter­stüt­zung angefordert oder zwischen den Radar­an­zei­gen gewech­selt wird.

Die durchschnittlich zehn Minuten dauernden Missionen bieten die übliche, aus der Co­lony Wars-Reihe bekannte Sci-Fi-Kost: Die Zerstörung feindlicher Jäger, das Be­schützen alliierter Frachter vor Torpedo-Attacken, der Angriff auf feindliche Raumkreuzer und das Unschädlich­machen von Warptoren gehört zu Eurem täglich’ Brot. Dabei zischt Ihr mit dem Gleiter meist durch größere Flottenver­bände, die sich aus vielen unterschiedlichen Raumschiffklas­sen zusammensetzen. Kleinere Typen erledigt Ihr mit La­serfeuer, größere Brocken werden Stück für Stück in ihre Einzelteile zerlegt. Habt Ihr eine Mission erfolgreich abgeschlossen, folgt die Analyse des Einsatzes auf Eurem Mutterschiff.

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Tobias Hildesheim
Redakteur
17. Juni 2020 14:29

Auf PC mit Sidewinder Precision Pro Joystick genossen. Eines meiner Lieblingsspiele. Nur die übertriebenen amerikanischen Akzente waren schlimm.

BoC-Dread-King
17. Juni 2020 14:24

Ein hammer Titel, mein Bruder und ich haben damit soviel Spaß gehabt, wie damals an Wing Commander III. Auch bis zuletzt immer wieder in meiner Dreamcast am laufen gewesen. Sollte jeder mal nachholen :).

ShadowXX
17. Juni 2020 11:27

Die Disc ist Dauergast in meiner Dreamcast…..

greenwade
16. Juni 2020 19:15

ich habs geliebt damals! ein hidden gem würd ich sagen.

dunklertempler
16. Juni 2020 16:21

Fand ich richtig gut damals, nen schöner Wingcomander Clone.