SteamWorld Quest: Hand of Gilgamech – im Test (Switch)

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Die SteamWorld-Reihe ist immer für eine Überraschung gut. Nach zwei Dig-Episoden, in denen Ihr Euch in einem Robo-Western tief ins Erdreich buddeln durftet, und einem rundenbasierten Strategieableger wechselt die Reihe erneut Setting und Genre: Die Roboter bleiben, der Western weicht einem europäisch anmutenden Fantasy-Szenario. Und anstatt zu graben, erlebt Ihr jetzt ein rundenbasiertes Rollenspiel mit einem hochgradig motivierenden Karten-Kampfsystem.

Ihr beginnt das Abenteuer mit der tapferen Armilly und ihrer besten Freundin. Erstere ist eine glücklose Nachwuchsheldin und wird von der arroganten Heldengilde ignoriert; Letztere ist ein ­abgeklärtes Mitglied der Akademie und in den arkanen Künsten bewandert. Als die Abgrund-­Armee ihr Dorf Flammen setzt und die Heldengilde einlocht, sammeln die beiden noch den ebenso ­cleveren wie faulen Galleo ein und starten eine improvisierte Rettungsaktion.

Der Spielverlauf gestaltet sich großteils linear, kapitelweise deckt Ihr die Pläne des Abgrunds auf. Obwohl Ihr bereits absolvierte Kapitel noch einmal spielen dürft, könnt Ihr Euch nur innerhalb des jeweiligen Abschnitts frei bewegen. Auch wenn der Forscherdrang zu versteckten Schatz­truhen mit nützlichem Inhalt führt, stehen doch die runden­basierten Kämpfe im Mittelpunkt.

Die basieren auf altertümlich anmutenden Lochkarten; ­Attacken, Spezialangriffe, Heil- oder Statusmanöver werden allesamt damit ausgelöst. Jede der drei im Kampf steuerbaren Figuren hat ein Deck aus acht Karten, das Ihr selbst zusammenstellt. Pro Runde habt Ihr derer sechs auf der Hand und dürft zwei noch einmal neu ziehen. Ihr spielt pro Runde drei Karten aus, kluge Kombinationen sorgen für praktische Spezial­effekte: Nutzt Ihr drei Karten derselben Figur, bekommt Ihr eine Bonus-Aktion. Andere Karten werden in Kombination stärker oder lassen Euch in der nächsten Runde eine Karte mehr ziehen.

Da Ihr ständig neue Karten bekommt, optimiert Ihr Eure Decks immer wieder und passt sie gegebenenfalls den Umständen an: Manche Gegner verlangen sehr offensives Vorgehen, andere sind besonders anfällig für status­verändernde Aktionen wie Gift oder Blindheit. Das klingt kompliziert, aber das Spiel führt Euch ebenso behut- wie unterhaltsam in das Kampfsystem ein. Bevor Ihr Euch verseht, haut Ihr dem Feind die cleversten Karten-Kombina­tionen um die Ohren.

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