Sudeki – im Klassik-Test (Xbox)

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Trifft Eure Truppe bei ihrer Expedition durch lineare Polygon-Ländereien auf Monsterpack, kommt’s automatisch zum Schlagabtausch. Zeit zum Überlegen gibt’s jedoch nicht, denn sämtliche Duelle finden in Echtzeit statt: Lauft via linkem Stick durch die Arena, lasst per Aktionstasten Combos vom Stapel und blockt feindliche Schläge ab. Welchen der vier Protagonisten Ihr jeweils steuert, steht Euch frei – die restlichen Kumpane werden dann von einstellbaren KI-Routinen kommandiert. Doch Vorsicht: Eure bitterbösen Widersacher verstehen sich ebenfalls auf fiese Tricks und rücken zumeist im Dutzend an. Egal ob Skelettkrieger, Steingolem oder Schlangenkönig – der Bies­terkader rekrutiert sich aus dem tiefs­ten Höllenschlund. Was man einer solchen Albtraum-Riege entgegensetzt? Die Antwort der Sudeki-Heroen lautet: Fertigkeiten.

Hinter dieser trivialen Bezeichnung stecken umso nützlichere Spezial-Attacken, deren Anwendung jedoch einen ­Haken besitzt: Ihr müsst hierfür ins Menü wechseln, während das Bildschirm-Getümmel weiterläuft – wenn auch in stark vermindertem Tempo. Auf diese Weise hält der Spielablauf stets die Waage zwischen hektischer Betriebsamkeit und bedachtem Vorgehen – Langeweile ade!

Getreu dem Motto ‘Nach dem Kampf ist vor dem Kampf’ hagelt’s im Anschluss an Eure kriegerischen Mühen Erfahrungspunkte. Die wertvollen Zähler verteilt Ihr auf diverse Charakterwerte: Stärkere Magie-Optionen, höhere Offensivwerte oder eine verlängerte Energieleiste – was hätten’s denn gerne? So gestärkt, flaniert ­Euer Team (stets angeleitet von einer übersichtlichen Weltkarte) ins nächs­te Städtchen. Dort warten unzählige Passanten auf einen Plausch: Ehefrauen erzählen von ihren verkorks­ten Gatten, Angler beschweren sich über miese Fänge und in der ­Kirche predigen verzweifelte Priester – glaubhafter kann ein RPG-Kontinent kaum aussehen.

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