Superliminal – im Test (Switch)

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So stellt man sich eine Schlaftherapie eigentlich nicht vor: Statt im Schlummer Ruhe und Entspannung zu finden, steckt Ihr in einer Traumwelt fest, bei der kaum etwas so ist, wie es zu scheint sein.

Der zentrale Ansatz von ­Superliminal lässt sich daher auch passend mit dem Satz ”Alles eine Frage der Perspektive” beschreiben: In der Ego-Ansicht erkundet Ihr mehr oder weniger abstrakte Umgebungen und müsst Rätsel lösen, damit Ihr zum ­nächsten Abschnitt und hoffentlich dem Erwachen einen Schritt näher kommt. Meist geschieht das, indem Ihr Objekte manipuliert: Lässt sich eins anfassen (was durch die Cursoranzeige verdeutlich wird), könnt Ihr es bewegen und wieder abstellen, um etwa einen Schalter zu aktivieren. Der Kniff dabei: Je nachdem, wo und wie Ihr es postiert, ändert sich auch mal die Größe. Seht Ihr zum Beispiel ein Haus im Hintergrund? Greift es Euch, und Ihr habt es als Miniaturausgabe in der Hand. Oder sehr Ihr ein verzerrtes Objekt an der Wand? Vielleicht fügt es sich zusammen, wenn Ihr von einem anderen Winkel darauf schaut…

Was sich in Schriftform schlecht erklären lässt, wird beim Spielen schnell nachvollziehbar und sorgt für clevere Knobeleien, die allerdings nicht immer ganz logisch und manchmal sogar schlicht zufällig wirken. Entsprechend kann es vorkommen, dass Ihr stecken bleibt und dann eher durch Probieren denn Überlegen auf die verlangte Lösung kommt. Zum Glück halten sich diese Situationen aber in Grenzen auf dem Weg zum Finale, das der Story einen runden, wenn auch nicht besonders originellen Abschluss verpasst.

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