Synduality: Echo of Ada – im Test (PS5)

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Nach einigen Beta-Tests ist nun die ­Vollversion von Bandai Namcos PvPvE-Shooter am Start. Wir erinnern uns: Synduality: Echo of Ada lässt Euch als sogenannter ”Drifter” im Cockpit eines Mechs Platz nehmen. An Bord Eures ”Cradlecoffin” durchforstet Ihr dann zwei weitläufige Sandbox-Levels auf der Suche nach wertvollen Ressourcen zum Ausbau Eurer Basis und bringt diese im besten Falle sicher nach Hause. Was auf dem Blatt simpel klingt, birgt zu gleichen Teilen Spannung wie Frustpotenzial. Synduality schreibt das Sprichwort ”Aller Anfang ist schwer” groß, indem Euch einfache Feinde mit wenigen Treffern schonungslos aus den Blechlatschen hauen, was im Verlust Eures gesamten Hab und Guts resultiert. Bedient Ihr Euch lediglich an austauschbarer Basis­ausrüstung, ist das gut zu verschmerzen; geht aber der teuer zusammengesparte Edel-Roboter verloren, tut das gerade Genre-Neulingen weh.

”Tja, so ist das nun mal”, mag es Fans von Extraction-Shootern auf der Zunge kitzeln, immerhin ist eben dieser ”Risk and Reward”-Aspekt ein zentrales Element des Genres. Zu einem gewissen Grad stimmt das und macht auch den Reiz von ­Synduality aus – das ständige Abwägen von Risiken sorgt für eine angenehme Anspannung. Blöd nur, dass der Titel an einer befremdlich unbalancierten Ingame-­Ökonomie kränkelt, die den Erwerb neuer Ausrüstung teils unerschwinglich gestaltet und zu ermüdendem Grinding führt. So ist Fortschritt lediglich in wenig motivierendem Schneckentempo möglich – ein Umstand, dem das technisch ­allenfalls zweckdienlich umge­setzte Spielprinzip auch nicht ­besonders zuträglich ist.

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