The Binding of Isaac: Afterbirth+ – im Test (Switch)

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Vor einigen Jahren fremdelten Nintendo-Konsolen noch mit dem düster-verstörenden Mix aus Twinstick-Shooter und ­Roguelike. Mittlerweile fühlt sich der kleiderlose Racker aber auch bei Big N ziemlich wohl – so wohl man sich halt fühlen kann, wenn man von seiner religiös-durchgeknallten Mutter mit dem Messer in die schauerlichen Kavernen unter dem eigenen Kinderzimmer gejagt wird.

Ihr steuert Isaac aus der Vogelperspektive durch zufällig aneinandergereihte Räume, Monster erlegt Ihr mit seinen Tränen, die er in vier Richtungen verschießt. ­Zufällig verteilte Upgrades machen Isaac stärker oder flexiber: Erhöht Schussfrequenz, Durchschlagskraft, findet nützliche ­Helfer, mehr Lebensenergie oder verändert das ganze Spielgefühl. Mit dem richtigen Extra wird aus dem Tränenstrom eine Mega-­Träne, die Ihr mit dem rechten Stick unabhängig von Isaac steuert. Es gibt unzählige Extras, von denen Euch das Spiel keines direkt erklärt – es gilt selbst herauszufinden, wie Ihr welchen Gegenstand einsetzt und was er konkret bringt. Durch die zufällig berechnete Raum- und Extra­verteilung spielt sich jeder Durchgang anders: Mal ist Isaacs Abenteuer knallhart, mal steht Ihr innerhalb von Minuten vor dem letzten Boss.

Die Switch-Fassung beinhaltet sämtliche Extras und Erweiterungen, darunter neue Figuren, einen Mehrspieler-Modus, tägliche Herausforderungen und viele andere Extras, die Euch langfristig bei der Stange halten sollen. Außerdem bekommt Ihr eine waschechte, illustrierte Spielanleitung und zwei Bögen mit Aufklebern – in Zeiten, in denen Nintendo selbst schon an Anleitung und Co. spart, eine willkommene Abwechslung!

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