The Caligula Effect 2 – im Test (Switch)

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Diese Fortsetzung sitzt in einer seltsamen ­Nische: Heutzutage haben wir sogar Mobile-Spiele, die mit ­beeindruckender Grafik und toller Spielbarkeit glänzen, viele westliche Produktionen bringen neben einem J-RPG-Look neue Ideen und frischen Wind ins Genre – The Caligula Effect 2 geht das dagegen ab.

Das Setting ist altbekannt: Wieder einmal hat eine digitale Sängerin entschieden, sie müsse die Menschheit retten und schließt das Bewusstsein ihrer Opfer in einer künstlichen Welt ein. Ihr gehört zu den Menschen, die es erwischt hat, bemerkt aber irgendwann, dass etwas nicht stimmt, als ”Ki”, eine in diese Welt eingedrungene KI, Euch Kräfte verleiht, um entfliehen zu können.

Spielerisch entspricht The Caligula Effect 2 zum größten Teil dem Erstling: In rundenbasierten Kämpfen kombiniert Ihr Angriffe, um Gegner mit effektiven Combos zu erledigen. Leider sind die Feinde so schwach, dass strategisches Denken nur bei den Bossen nötig ist. Dazu kommen die konstant dröhnende Popmusik und lange Wartezeiten in den Kämpfen, in denen Euer Team nur herumsteht, bis der Aktions-Cooldown runtergeht. Ähnlich wie in Persona baut Ihr mit Euren Teammitgliedern Beziehungen auf und dieses Mal sind die NPC-Quests geordneter aufgebaut – Ihr braucht also keine Excel-Tabelle, um den Überblick zu behalten. Dennoch sind die Aufgaben recht austauschbar und unmotiviert. Die Entwickler haben zwar die Gesamterscheinung verbessert, aber man spürt das recht knappe Budget: The Caligula Effect 2 ist darum eher ein Spiel für Zeiten, in denen man gerade nichts Besseres zur Hand hat.

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