The Darkness – im Klassik-Test (PS3 / 360)

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Was ist The Darkness, worum geht’s? Das Spiel basiert auf dem gleichnamigen, sehr erfolgreichen US-Comic des amerikanischen Top-Cow-Verlages von Marc Silvestri. Held der Geschichte ist der Mafioso Jackie ­Estacado, der an seinem 21. Geburtstag die Kräfte der ’Darkness’ in sich erwachen fühlt. Eine diabolische Stimme hämmert irre Worte in sein Gehirn, glitschige Dämonenarme sprießen aus seinem Rücken – der Spieler verwandelt ­Jackie mit einem Tastendruck in ein Monster, eine ­Tötungsmaschine.

Demzufolge spielt sich The Darkness nicht wie ein herkömmlicher Ego-Shooter. Rumrennen, Ballern, Strafen und Hüpfen reichen in diesem virtuellen Horror-Trip nicht aus. Wer mit der AK im Arm blindlings in einen Raum voller Gegner hineinstürmt, sieht rot. Soll heißen: Der Blick verschwimmt, die Umgebung wird in Blut getaucht, ­Sekundenbruchteile später der digitale Exodus. Viel effektiver ist, einen Dämonenarm vorauszuschicken: Der erspäht die Feinde nicht nur, sondern macht ihnen auf Knopfdruck gleich noch den Garaus. Oder wie wär’s damit: Ihr erzeugt ein kleines schwarzes Loch, das den Bösewichten das Leben aus den Knochen saugt.

Fünf ’Darkness’-Fähigkeiten erlernt Jackie im Spielverlauf – einsetzen nach ­Belieben kann er sie jedoch nicht. Nur wenn es dunkel genug ist (und es ist verflucht oft verflucht dunkel), stehen die schwarzmagischen Gimmicks zur Verfügung. Hier hätte es einer Anzeige bedurft – denn allzu oft wisst Ihr nicht genau, ob es schon ausreichend düster für Eure kleine Horror-Show ist. Für Dunkelheit sorgen zerstörte Lampen (Ihr könnt jede Glühbirne im gesamten Spiel zerschießen) und ’Lichtkiller-Darklings’. Diese kleinen Gnome löschen auf Euer Kommando das Licht – wie praktisch. Ebenso hilfreich sind drei weitere Darkling-Arten, die Wege freisprengen, Gegner zerfetzen oder aus der Ferne erledigen. Alle paar Meter tut sich ein schwarzes Loch im Boden auf, aus dem sie via einblendbarem ’Darkling’-Menü beschworen werden.

Zwar gibt’s in The Darkness Action-Einlagen zuhauf, doch auch ruhige Momente werdet Ihr erleben: Ihr plaudert mit den Mitgliedern ­Eures Mafia-Clans, nehmt in der prächtig modellierten und texturierten New Yorker U-Bahn viele Nebenaufträge an und besteht die großen und kleinen Prüfungen des Gangsterlebens: Verwandte erschießen, Leichen beseitigen, Limousinen durchsieben und grauenvolle Alternativ-Universen durchwandern.

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captain carot
2. Juli 2024 11:24

Nicht nur gefühlt. Ich hab es 2009 gespielt, das sind 15 Jahre. Noch mal 15 Jahre davor war das SNES bei mir das Maß der Dinge. Und veröffentlicht wurde The Darkness 2007..

Amigajoker
2. Juli 2024 11:14

Damals in der AT bestellt. Gefühlt ewig her

captain carot
30. Juni 2024 15:55

Das war schon ein sehr geiles Gesamtpaket. Schade dass es da keine Fortsetzung von Starbreeze gab.

Omnibot
29. Juni 2024 17:39

das spiel hat mir auch sehr gut gefallen und ich kann mich nicht mehr erinnern, warum ich es nie fertig gespielt habe. wahrscheinlich kam ein anderes spiel dazwischen.

29. Juni 2024 17:38

Hab damals ewig Zeit mit verbracht im Spiel Fernsehen zu schauen (Der Mann mit dem goldenen Arm mit Frank Sinatra). ^^

senser
29. Juni 2024 16:46

Fand auch das das ein richtig gutes Spiel war.

Rudi Ratlos
29. Juni 2024 10:25

In der Uncut-Fassung ein tolles Erlebnis, sehr atmosphärisch. Teil 2 war dann auch noch okay, fiel aber insgesamt ein wenig ab.

Revan
28. Juni 2024 22:24

War zusammen mit Bioshock mein Lieblingsshooter zu der Zeit – Atmosphäre und Storytelling bis heute zeitlos 🥰

Pfaelzer
28. Juni 2024 16:19

Das war mit das beste Spiel, der PS3 Gen.
Aber nicht die übelst verstümmelte USK Version.