The Great Ace Attorney Chronicles – im Test (Switch)

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2015 und 2017 veröffentlichte Capcom für den 3DS zwei The Great Ace Attorney-Episoden – Ableger der Phoenix Wright-Gerichtsdramen, bei denen ein Vorfahre des stachelhaarigen Anwalts Ende des 19. Jahrhunderts seiner Arbeit als Verteidiger nachgeht. Sie blieben damals allerdings Japan vorbehalten, dafür haben es nun erfreulicherweise The Great Ace Attorney Chronicles, also die Neuauflage beider Teile für Switch und PS4, zu uns geschafft.

Bei denen schlüpft Ihr in die Rolle des jungen Japaners ­Ryunosuke Naruhodo, der teils in seiner Heimat und teils in England pro Episode bei fünf Fällen dafür sorgen muss, dass die Unschuld der Verdächtigen bewiesen wird. Spielerisch bleibt das ganz den etablierten Ace Attorney-Prinzipien treu: Vorwiegend wird (mit exzellenten englischen Texten) im Gerichtssaal geplaudert, wo Ihr Beweise vorlegt und Kreuzverhöre führt, gelegentlich werden auch Tatorte und andere Schauplätze untersucht. Neben den etablierten Spielmechaniken müsst Ihr nun auch ab und zu eine Geschworenen-Jury von Euren Thesen überzeugen oder die ausschweifenden Deduktionen Eures ­neuen ­Bekannten Herlock Sholmes berichtigen. Die fügen sich ­prima ein und nutzen teilweise die Stärken der Präsentation – wie Teil 5 und 6 von Phoenix Wright sind Charaktere und Umgebung polygonal statt gezeichnet und damit bei Bedarf aus verschiedenen Sichtwinkeln begutachtbar – gelungen aus. Besonders wichtig außerdem: Alte Hasen freuen sich zwar über eine Menge augenzwinkernder Verweise auf die anderen Spiele, aber zum Verständnis der Story braucht es keinerlei Vorkenntnisse.

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Hab mir die Switch-Version aus Kanada importiert, nach fünf Wochen war sie da. Schade, dass Capcom und Nintendo kein Interesse an einer Veröffentlichung hierzulande haben.