The Mark of Kri – im Klassik-Test (PS2)

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Die Welt der Videospiele ist grausam: Trotz euphorischer Kritiken floppte The Mark of Kri in USA gewaltig – die ursprünglich angedachte Trilogie wurde verworfen. Per selbstimportierter PAL-Fassung  könnt Ihr Euch dennoch davon überzeugen, dass der Erstling von Sony San Diego solche Missachtung wahrlich nicht verdient hat.

Im Mittelpunkt des aberwitzigen Comic­-Abenteuers steht Nachwuchsbarbar Rau, dessen lauschige Polygon-Heimat von einem teuflischen Fluch respektive unzähligen bösen Burschen bedroht wird. Unter Anleitung des bärbeißigen Baumusu werdet Ihr gleich in die Eigenheiten des PS2-Kampfs eingewiesen: Anders als bei Genre-Kollegen wie Onimusha metzelt Ihr hier nämlich nicht blind in der Gegend herum, sondern weist jedem Eurer Widersacher via Suchstrahl (mittels Drehung des rechten Sticks) eine Angriffstaste zu. Muskelprotz Rau nimmt’s sodann mit zig Banditen oder Zombies gleichzeitig auf.

Haut Ihr anfangs noch per stählernem Zweihänder zu, wird das Arsenal im Laufe der insgesamt sechs Levels um einen Kampfstock sowie die treue Streitaxt erweitert. Apropos treu: Egal ob Ihr durch finstere Dschungel, idyllische Steppen oder eine Monsterfes­te stapft – Kumpel Kuzo weicht Euch nie von der Seite. Das pechschwarze Federvieh erweist sich als wahrer Digi-Freund: Auf Schultertasten-Kommando legt er Schalter um, lenkt Fieslinge ab, lässt unerreichbare Leitern herunter oder hockt sich auf Aussichtspunkte. Letzte Funktion mag zwar mau klingen, entpuppt sich jedoch bald als genialer Schachzug. Ihr könnt nämlich jederzeit in Kuzos Sichtfeld umschalten, um die Bewegungen des Feindpulks zu studieren, und so ausgefeilte Angriffstaktiken auszubaldowern. Die Überzahl der Schergen macht schlaues Vorgehen bitter nötig: Wer wie ein Berserker losschlachtet, sieht sich flugs von hünenhaften KI-Gaunern umringt. Da schießt Ihr lieber Holzpfeile gegen eine Glocke, schleicht an die abgelenkten Kerle ran und murkst sie schließlich mit einem Stealth-Kill ab.

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Tekwin
I, MANIAC
Tekwin

KUA! RUTU! AHU!

Ich habe das Spiel damals geliebt. So sehr, dass ich es mir digital für die PS4 gekauft und nochmal durchgespielt habe. Es spielt sich auch heute noch erfrischend gut. Zumindest mit einer dicken Nostalgiebrille.

/edit
Rise of the Kasai gibt es auch im deutschen Playstore. Allerdings ohne deutsche Sprachausgabe.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Ich dachte immer, dass wäre es Jugendschutzgründen nicht bei uns gelandet – scheint ja eher monetäre Gründe gehabt zu haben.

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Was habe ich als 15 jährige Bub auf der Play the Playstation DVD The Mark of Kri gesehen?
4 Jahren später im Flohmarkt Sony Barbaren – Action mir gegeben.
Flotte Kämpfe und spannende schleichen in schicken Grafik, aber leider zu kurz geraten.
Rise of the Kasai kam nur in USA raus.