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Dabei gestaltet sich zwar die Optik eher zweitklassig, die englische Synchronisation (für Fremdsprachenunkundige gibt’s deutsche Untertitel) ist aber vom Feinsten. Mit Genuss verfolgt Ihr, wie sich Cate zwischen den Aufträgen mit einem ihrer Dienstherren kabbelt, bei Treffen mit Kontaktleuten anzügliche Losungsworte in schwer deutschem Akzent fallen oder die skurrilen H.A.R.M.-Schergen wie eine musikalisch unbegabte Anverwandte Richard Wagners oder ein bärbeißiger Schotte ihre Persönlichkeit entfalten. Das Ganze findet vor einer atmosphärisch perfekt inszenierten Sixties-Kulisse statt – Blümchenhemden, falsche Wimpern, Beat-Musik und Hochfrisuren inklusive.
Doch Cate wäre keine richtige Agentin, wenn sie nicht neben schallgedämpfter Pistole, Trommelrevolver, MG, Karabiner (samt Sniper-Zoom) oder Granatwerfer ein paar ausgefallenere Handwerkszeuge in petto hätte. Je nach Auftrag ändert sich Eure Ausstattung: Mit der Sonnenbrille knippst Ihr Unterlagen oder entdeckt Laserschranken, der Codeknacker öffnet Tresore und Türen – altertümlichen Schlössern wird dagegen mit Haarspange oder als Feuerzeug getarntem Miniatur-Schweißer auf den metallenen Leib gerückt. Betäubungsparfüm, Lippenstiftbombe und Körperauflösungspuder komplettieren das Arsenal femininer Feind-Hygiene.
Doch obwohl Euch an diversen Lokationen surrende Überwachungskameras zum vorsichtigen Schleichen und bedächtigen Vorgehen mahnen, greift Ihr doch im Gros auf Eure (auch mit Phosphor- und Dumdum-Geschossen munitionierbare) Handfeuerwaffen zurück. Um Euch die Arbeit etwas zu vereinfachen, dürft Ihr eine Autoziel-Funktion zuschalten – bei Ausrichtung auf den Feind bleibt das Fadenkreuz an bestimmten Körperteilen des Gegners hängen und Kugeln werden automatisch ins Ziel gelenkt. Trefft Ihr den Kopf, ist das Duell entsprechend schneller beendet als bei einer Salve auf die Gliedmaßen. Zum Glück sind die niederen Chargen von H.A.R.M. keine besonderen Leuchten – mit etwas Spürsinn schlagt Ihr Euch ohne zu oft den Löffel abzugeben durch die Levels, allein in der Übermacht können Euch die Halunken richtig gefährlich werden.
Dumm dabei: Medi-Kits gibt es nicht und Eure Gesundheitsanzeige wird nur nach dem Bestehen eines Szenarios neu aufgefüllt. Wenigstens schmälern herumliegende kugelsichere Westen ein Weilchen die Todesgefahr. In wenigen Fällen trachtet auch ein Zeitlimit nach Eurem Ende oder Ihr verliert, sobald Ihr entdeckt werdet. So müsst Ihr nach der Kaperung eines Flugzeuges durch Terroristen innerhalb einer Minute den Weg nach draußen finden (um im Sturzflug einem Bösewicht seinen Fallschirm abzuknöpfen), oder räumt in Rückblenden auf das Vorleben Cates die Safes in einem Pub leer, ohne Euch von ein paar dümmlichen Bobbys dabei ertappen zu lassen.








auf pc damals göttlich. teil 2 war dann noch besser.
Setting, Charakteren und Gadget sind cool, aber die Technik auf dem PS 2 ist schmerz es zu verkraften. Da ist die PC besser. Wenn es jemals mit Lizenz streit vorbei, wäre ein Neuversion von alle Teile toll.
Super Game! Hatte ein tolles Art Desing, nette Bond like Gadgets und eine symphatische Hauptfigur. Nur die Schleicheinlagen waren frustig. Schade das nie ein Remaster erschien aufgrund lizenzrechtlicher Probleme. Selbes Problem wie bei Golden Eye fürs N64.