Theatrhythm Final Bar Line – im Test (PS4 / Switch)

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Seit jeher ist Final ­Fantasy für seine legendär guten Soundtracks bekannt – da überrascht es, dass erst 2012 ein Musikspiel seinen Weg in die Läden fand. Nach zwei 3DS-Teilen und dem Arcade-Ableger All-Star ­Carnival war es dann wieder ruhig um die Theatrhythm-Reihe. Das ist auch durchaus nachvollziehbar, setzten gerade die 3DS-Spiele doch sehr auf dessen Touchscreen- und Stylus-Kontrollen. Für die neue Episode wurde ­diese Steuerung nun komplett auf traditionelle Controller abgestimmt, der Rest des Spiels entspricht weitgehend dem Prinzip der letzten Handheld-Episode und mischt ordentlich RPG-Elemente in die Rhythmus-Action.

Mithilfe von gedrückten oder gehaltenen Knöpfen und geschickten Analogstick-Aktionen werden musikalisch (lineare) Welten erkundet, Monster bekämpft und auch die ­legendären Cutscenes späterer Episoden mit spaßiger Rhythmus-Action ergänzt. Die spielbaren Figuren aus allen Episoden von Final Fantasy leveln auf und lernen Spezialangriffe, lange Rhythmus-Combos mit vielen kritischen Treffern erhöhen die Punktzahl gewaltig. Immer wieder spielt Ihr Schlüssel frei, mit denen Ihr neue Episoden freischaltet – so erleben die niedlich-knubbeligen Helden all ihre Abenteuer noch einmal in musikalischer Form, auch wenn die natürlich meist stark verkürzt dargestellt werden. Bleibt nur die Frage, welche Fassung zu erwerben ist, denn Square Enix hat wieder einmal zusätzlich zur regulären Veröffentlichung ein umfangreiches DLC- und Special-Edition-System ausgeknobelt.

Das Hauptspiel kommt mit 385 Songs daher – aber damit ist noch lange nicht Schluss. Weitere 27 Stücke stecken in der Digital-­Deluxe-Fassung, dort ist auch der erste Season Pass inbegriffen, der Musik aus der SaGa-Reihe, Live A Live, The World Ends with You und den NieR-Abenteuern enthält – 15 Euro werden für 30 Tracks verlangt. Aktuell sind noch zwei weitere Season-Pakete angekündigt, die sich auch in der Premium-Digital-Deluxe-Edition finden, welche dann aber mit gut 110 Euro zu Buche schlägt. Wer nur Musik aus bestimmten Spielen möchte, kann Bundles auch einzeln erwerben. Am Ende kommt das gesamte Sortiment auf 502 Tracks – an Umfang mangelt es also nicht.

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DerPanda
I, MANIAC
DerPanda

Das Spiel macht schon Laune und dann eben die tollen Soundtracks. Hab schon einige Stunden versenkt darin. Wie auch bei Kingdom Hearts Melody of Memory.
Nur die DLC Kosten Politik ist halt leider SE typisch recht Teuer und der Art-Style im Spiel ist absolut billig und furchtbar, da hätte man viel mehr draus machen können. Die Charaktere erkennet man nur an den bekannten Klamotten.
Ich zahle Vollpreis und bekomme ein visuell billiges Handygame.

Tabby
Gast

Das Spiel wird wohl am Ende des Jahres ziemlich weit oben in meiner persönlichen GotY Liste landen. Ich liebe es.