Tiny Brains – im Test (PS3/PS4)

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Ihr fühlt Euch von der Überschrift persönlich angesprochen? Dann macht besser einen großen Bogen um dieses Spiel – Schrumpfhirne haben es im Geschicklichkeits-Knobler nämlich nicht leicht! Verfügt Ihr über genügend Grips und habt Ihr im Idealfall drei Freunde am Start, dürft Ihr Euch auf ein kurzweiliges Abenteuer freuen. In der Rolle der vier namensgebenden Tiny Brains steht Ihr ganz im Dienste eines irren Wissenschaftlers, der Euch durch einen Parcours aus Rätselräumen und Geschicklichkeitspassagen jagt. Ab und an tretet Ihr zudem in Arena-Kämpfen an: Hier stürmen Gegnerwellen von Killer-Küken auf Euch zu, welche Ihr daran hindern müsst, einen sogenannten VIP zu zerrupfen. Um all diese Aufgaben zu bestehen, kombiniert Ihr verschiedene Fähigkeiten: Je nach Charakter saugt Ihr Gegenstände an, schleudert sie nach vorn oder tauscht mit ihnen die Position. Alternativ erschafft Ihr einen Eisblock, den Ihr als Barrikade oder Plattform nutzt, um höher gelegene Areale zu erreichen.

Vor allem zu viert zieht Tiny Brains die Spielspaß-Schraube an, da jeder Spieler einen festgelegten Charakter steuert, was Absprachen erfordert und zum gemeinsamen Lachen und Fluchen führt. Seid Ihr alleine oder mit weniger Mitstreitern unterwegs, wechselt Ihr jederzeit frei zwischen den Clever-Tierchen. Dass der Abspann bei geübten Spielern nach knapp zwei Stunden über den Bildschirm flimmert, drückt die Wertung – jenseits der Kampagne locken wenigstens einige High-Score- und Zeitspiel-Herausforderungen. Inhaltlich wie optisch gleichen sich beide Fassungen wie ein Ei dem anderen: Die Grafik ist stimmig und scharf, leidet aber unter teils heftigem Tearing und einer instabilen Bildrate.

Denis Kuckmann meint: Das Erstlingswerk von Spearhead Games ist nicht nur der erste Koop-Puzzler für die PS4, sondern auch so unterhaltsam, dass mich die kurze Kampagne und die eher magere Technik kaum stört. Stattdessen erfreue ich mich an der bunten Präsentation, guter Sprachausgabe und treibender Musik. Da macht es gleich doppelt Spaß, meinen Kumpels im entsprechenden Modus die Fußbälle um die Ohren zu hauen, wobei jederzeit alle Fähigkeiten der Story-Helden zur Verfügung stehen. Praktisch: Habt Ihr nicht genügend PS4-Pads im Haus, springt dank Remote-Play einfach eine Vita als zusätzlicher Controller ein.

Hinter magerer Technik steckt eine kurze wie gute Koop-Knobelei.

Singleplayer7
Multiplayer
Grafik
Sound