Meinung
Ulrich Steppberger meint: Ein Neubeginn mit viel Licht und Schatten: Das erste ‘echte‘ NextGen-Tony Hawk liefert keine wirklichen Überraschungen – am Tricksystem wurde auch kaum etwas geändert, weshalb sich Serien-Kenner und -Könner gleich wieder heimisch fühlen. Neulinge werden dagegen diesmal bei Weitem nicht mehr so sachte an die Materie herangeführt, das arg knappe Tutorial hilft da nur begrenzt. Den Verzicht auf eine richtige Story zugunsten einer schlichten Rangliste finde ich zwar schade, doch die Rückkehr zu den traditionelleren Skater-Werten ist ansonsten gut gelöst. Die einzige echte Neuerung in Form des ‘Nail the Trick‘ wurde unterhaltsam in Szene gesetzt, dafür vermisse ich einige liebgewonnene Standards der Vorjahre wie die verschiedenen Editoren, die abgespeckt oder ganz entfernt wurden. Dass Project 8 nicht mehr die Wertungssphären der Vorjahre erreicht, liegt aber vor allem an zwei Dingen: Die Schwierigkeit einiger Aufgaben sorgt für Frust und die häufig schwankende Bildrate stört gelegentlich Euer Timing. Trotz allem ist Tony Hawk immer noch ein starkes Spiel – nur nicht mehr ganz so gut, wie es sein könnte.






















Rein vom Gameplay war das schon noch okay gewesen fand ich. EA hatte dem Genre mit Skate dann aber später deutlich mehr Impulse verschafft, als das drölfzigste TH.
So gut war das noch?
Ich hatte es zwar nur auf Xbox Classic und PSP gespielt, für mich war hier aber schon der Charme der Vorgänger nicht mehr so stark vorhanden und ich fand das Spiel maximal höchstens noch gut. Mit Proving Ground konnte ich dann später leider überhaupt nichts mehr anfangen.