
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Die Erde hat sie wieder: Am meisten freut mich an Tony Hawk’s Underground, dass nun auch Normalsterbliche wieder eine Chance haben – die einstellbare Schwierigkeit war dringend fällig. Dank des unterhaltsamen Story-Modus’ wurden die Aufgaben in eine motiverende Rahmenhandlung gepackt, Hardcore-Skater freuen sich über die zahllosen kleinen Detailverbesserungen sowie die neckischen Bastelmöglichkeiten. Nicht ganz so gelungen fielen die Fußmärsche und Autofahrten aus, die entweder bei Kontrolle oder Realismus mit dem Rest nicht ganz mithalten können. Da sich das ganze aber hauptsächlich als spaßige Auflockerung der Aufgabenstellungen versteht, stört’s zum Glück nicht sonderlich. Ein kleines Extralob gibt’s von mir zudem für die nun farbenfroheren und inspirierter designten Szenarien: So sieht alles gleich viel lebendiger und ansehnlicher aus. Ein Ärgernis blieb allerdings erhalten: Wieso sind neckisches Gesichtstextur-Feature und Online-Unterstützung erneut auf die PS2 beschränkt? Aber das ist zum Glück nur ein kleiner Aspekt, insgesamt bleibt die Skaterkrone auf jeden Fall weiter bei Neversoft.








