Transformers 3 – im Test (360)

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Dem deutschen Kinopublikum traute Paramount den Untertitel ”Dark of the Moon“ wohl nicht zu, deshalb heißt Michael Bays Roboterrabatz bei uns schlicht Transformers 3. Die Spiele gehen einen Schritt weiter, denn nicht nur der Titel wurde vereinfacht, auch das Spielkonzept vermeidet erfolgreich Tiefgang. Das ist gerade bei den Versionen für PS3 und Xbox 360 schade, denn an denen ließ Activision die High Moon Studios schrauben – jener Entwickler, der letztes Jahr dem filmunabhängigen Transformers: Kampf um Cybertron erfolgreich eine Prise Anspruch einhauchte.

Auch Transformers 3 macht in den ersten Sekunden einen positiven Eindruck, denn ein paar kleinere Kritikpunkte des Vorgängers wurden ausgemerzt: So fallen die Umgebungen abwechslungs- und farbenreicher aus als das monochromatische Cybertron. Zudem haben alle Waffen unendlich Munition, was die lästige Nachschubsuche eliminiert. Allerdings fielen auch eine Reihe positiver Dinge der Schere zum Opfer: So gibt es diesmal nur noch eine Kampagne (noch dazu ohne Koop-Möglichkeit), in der Ihr pro Mission einen vorgegebenen Autobot oder Decepticon steuert. Mit etwa fünf Stunden Spielzeit ist sie sehr kurz und schafft es trotzdem, nicht besonders einfallsreich zu sein: Mit wenigen Ausnahmen stapft oder rollt Ihr ohne Erkundungsmöglichkeiten durch lineare Szenarien und ballert Feinde aus der Klonfabrik weg – Auflockerungen wie Schleicheinlagen oder sinnvolle Einsätze der Roboter-Spezialfähigkeiten sind rar. Auch online wurde gekürzt: Zwar spielt es sich immer noch launig, aber nur in ’Deathmatch’, ’Team Deathmatch’ und ’Eroberung’.

+ flotte Action mit unendlich Munition
+ bunter als der Vorgänger
+ online immer noch kurzweilig

– Kampagne sehr kurz und nicht mehr im Koop spielbar
– spielersich arg schlicht gestrickt
– Missionen sehr linear

Ulrich Steppberger meint: Da fliegt mir doch das Blech weg: Obwohl an den HD-Fassungen die Macher des gelungenen Kampf um Cybertron werkelten, ist Transformers 3 nicht mehr geworden als eine bestenfalls mittelmäßige Filmversoftung. Die sieht zwar optisch abwechslungsreicher aus als der Vorgänger, dafür trimmten die Entwickler das Missionsdesign konsequent auf ebenso geradlinig wie stupide. Auch viele andere gute Ansätze wurden wieder entsorgt, als Resultat bleibt ein anspruchsloses Geballer, von dem man nach der kurzen Kampagne auch schon genug hat.

Einfallslose Roboter-Ballerei, die ­zumindest auf den HD-Konsolen noch ­akzeptable Hirnabschalt-Action bietet.

Singleplayer57
Multiplayer
Grafik
Sound
RisingSun
I, MANIAC
RisingSun

Einerseits ist es klar das bei den Filmversoftungen, wegen der kurzen Entwicklungszeit und des harten release Termins, nichts richtiges bei rauskommen kann.Aber warum warten die Entwickler nicht einfach bis zum dritten Teil einer Trilogie und bringen dann ein Spiel raus mit der Story von allen drei Filmen? Die haben bestimmt dann 7 Jahre oder mehr Zeit, muss ja nichtmal ein AAA Titel dann sein.Würden sich bestimmt auch mehr Leute kaufen, wenn die Qualität besser wär.

xxN0B0DYxx
I, MANIAC
xxN0B0DYxx

Es gibt dinge auf dieser Welt, die ich nicht mal geschenkt haben möchte… Dazu zählt Transformers 3… Der Film dagegen war in 3D garnicht mal so schlecht…