
Seite 2
Technisch hat die Dinojagd gegenüber 64-Bit-Zeiten mächtig zugelegt: So sind die Levels nicht nur vollgepackt mit urzeitlicher Flora (u.a. zahlreiche Busch- und diverse Baumarten), auch die Tierwelt hat reichlich Nachwuchs erhalten: Wer genau hinschaut, entdeckt flatternde Schmetterlinge, durchs Unterholz hüpfende Froschfamilien, pflanzenfressende Saurier, die ihren Durst an Wasserstellen löschen, oder friedlich umherkreisende Pteranodone. Doch natürlich sind Euch nicht alle Viecher wohlgesonnen: zähnefletschende Pavian-Herden, schuppige Krokodile, flinke Raptoren sowie haushohe T-Rexe warten nur darauf, dass sich eine schmackhafte Mahlzeit in ihre Jagdgründe verirrt. Nicht zu vergessen Lord Tyrannus’ bewaffnete Untertanen: Tarnfarbene Scharfschützen, Schrotflinten-bewehrte Panzerechsen, kolossale Offiziersreptilien mit Laserstrahler im Gepäck oder affenartige Cyborg-Mutanten stellen nur eine kleine Auswahl aus dem höllischen Heer Eures garstigen Gegenspielers dar. Ein flinker Abzugsfinger ist entsprechend unabdingbar, um in den unwirtlichen Weiten des Verlorenen Landes zu überleben.
Ein Glück, dass bei aller feindlichen Übermacht Tal’Sets Waffenkammer keine Wünsche offen lässt: Zwischen einfachem Tomahawk, Pistole, Nagel-MG und Raketenwerfer schaltet Ihr nun manuell via Tastendruck durch (die praktischen Waffenringe der Vorgänger wurden leider wegrationalisiert). Zudem verfügen beinahe sämtliche Todbringer über eine desaströse Zweitfunktion, sofern Ihr zuvor das entsprechende Upgrade gefunden habt: Der futuristische Tek-Bogen lässt sich so nicht nur wahlweise mit Standard-, Gift- oder Explosivpfeilen laden, auch könnt Ihr per zwei-stufigem Sniperzoom empfindliche Körperteile zielgenau ins Visier nehmen. Beim Flammenwerfer wiederum dürft Ihr zwischen kontinuierlichem Kerosinstrahl oder Dreier-Napalmbombe wählen, die Schrotflinte lässt sich mit bis zu vier Patronen gleichzeitig abfeuern.








