Turok: Evolution – im Klassik-Test (PS2)

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Weniger rustikal, dafür aber umso wirk­sa­mer präsentieren sich Laser­knarre und Gravi­tationsgewehr: Während erstere sogar zielsuchende Lichtpro­jektile ver­schießt, macht letzteres vor allem Sadisten Spaß. Verirrt sich ein Schurke in den Strahl der Hightech­knarre, dürft Ihr den bedauernswerten Bösewicht nach Gusto in der Luft herumschwenken, an Fels­wänden zer­schmet­tern oder einfach in den nächstbesten Abgrund schmeißen – Eurer Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Irgendwann ist aber auch die schönste Wumme leergeballert, entsprechend solltet Ihr in den verwinkelten Arealen stets nach versteckter Extra-Muni­tion, aber auch überlebenswichtigen Medi-Paks Ausschau halten.

Der Schwerpunkt des neuesten Turok liegt einmal mehr auf knallharter Baller­action – daran können auch gelegentliche Schwimm- und Sprungeinlagen, simple Schalterrätsel sowie die ein oder andere Infiltrationsmission nichts ändern.

Allerdings bleibt Tal’Set dabei nicht immer auf dem Boden der Tatsachen. In einigen Kapiteln schwingt sich Euer Held auf den Rücken eines schwer­bewaffneten Flugsauriers und nimmt den Krieg gegen die Echsenbrut aus luftiger Höhe auf. Im Regelfall rast Ihr dabei Panzer Dragoon-artig auf festgelegten Bahnen durch Canyons oder lianenüberwucherte Wälder und weicht reaktionsschnell Bäumen, Stein­säulen und ähnlichen Hindernissen aus. Ab und an trudelt Ihr aber auch völlig frei durch groß­räumige Areale, wobei feindliche Geschütz­türme, Panzer oder übergoße Luftschiffe im Dauerfeuer Eurer mit unendlich Munition bestückten Laserknarre bzw. einem Satz zielsuchender Raketen vergehen.

Im Gegensatz zum effektgespickten Hauptspiel ist die Rahmenpräsentation von Turok Evolution nur mäßig ausgefallen: Meist führen Euch spartanische Texttafeln in die Missionsziele ein, manchmal bekommt Ihr auch dramaturgisch hanebüchene und technisch schwache Zwischense­quen­zen in Spiel- oder (ganz selten) Renderoptik zu Gesicht.

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